topimage
PRO-GE
FrauenJugendBetriebsratPensionistInnen
www.dubistgewerkschaft.at
dubistgewerkschaft.at - Welche Forderungen sind dir besonders wichtig?

Vermögenssteuer - das ÖGB-Modell

Wahre LeistungsträgerInnen

Steuern retteten Vermögen. Nun müssen Reiche etwas leisten.

 Wer jeden Tag um vier Uhr früh zu arbeiten beginnt, damit rechtzeitig die frischen Semmerln auf die Frühstückstische kommen, der leistet einiges. Wer am Hochofen schwitzt, leistet Schwerarbeit. Wer am Oktoberfest mit 30 Kilo Maßkrügen beladen durch die Festzelte rennt: Die alle sind LeistungsträgerInnen.

Wer es sich hingegen leisten kann, sein Geld arbeiten zu lassen, statt selbst etwas zu tun, der leistet für die Allgemeinheit wenig: Der Anteil am Steuervolumen durch vermögensbezogene Steuern beträgt in Österreich gerade einmal 1,4 Prozent, zwei Drittel zahlen die Beschäftigten mit ihren Lohn- und Konsumsteuern.

Vermögenssteuer - das ÖGB-Modell

  • Der ÖGB fordert eine progressive Besteuerung, d. h. je größer das Vermögen, desto höher der Steuersatz.
  • Vermögen im Wert von weniger als 700.000 Euro sind von der Vermögenssteuer ausgenommen. "Häuslbauer" haben also nichts zu befürchten: Laut Nationalbank liegt das durchschnittliche Immobilienvermögen bei rund 250.000 Euro - und wäre somit steuerfrei.
  • Vermögen zwischen 700.000 und zwei Millionen Euro werden mit einem Steuersatz von 0,5 Prozent besteuert.
  • Vermögen zwischen zwei und drei Millionen werden mit einem Prozent besteuert.
  • Vermögensteile über drei Millionen werden mit einem Steuersatz von 1,5 Prozent belegt.
  • Wer kein Vermögen über 700.000 Euro besitzt, muss auch keine Erklärung darüber abgeben.
  • Das Steueraufkommen wird auf 2,5 bis 3 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt.

> Mehr Infos zum Thema 

Artikel weiterempfehlen

Teilen |
Logo der Gewerkschaft PRO-GE
Suche
GO
Wien Niederösterreich Burgenland Steiermark Kärnten Oberösterreich Salzburg Tirol Vorarlberg
Facebook YouTube Flickr Issuu

© 2009, Gewerkschaft PRO-GEImpressum | Inhalt