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"Breaking News" - Der Videospot der PRO-GE
"Breaking News" - Videospot der PRO-GE
Rainer Wimmer, PRO-GE Bundesvorsitzender Bundesvorsitzender Rainer Wimmer

PRO-GE erreicht deutliches Mitgliederplus!

270 Millionen Lohnsumme, 28,7 Millionen Rechtsschutzbilanz

"2017 beginnt mit einer guten Nachricht: Unsere Gewerkschaft ist im vergangenen Jahr um 1.089 Mitglieder gewachsen. Ich danke allen Funktionärinnen, Funktionären und PRO-GE-Beschäftigten, die sich dafür mit ganzer Kraft eingesetzt und dieses tolle Ergebnis ermöglicht haben", sagt Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der PRO-GE. Mit Jahresbeginn hat die PRO-GE damit 231.216 Mitglieder.

Erfolgreiche Kollektivvertragsarbeit

Einen großen Anteil an diesem Erfolg habe unter anderem die gute Kollektivvertragsarbeit, so der PRO-GE-Chef: "Wir haben im Vorjahr 118 Kollektivverträge erfolgreich verhandelt und für 500.000 ArbeiterInnen und Lehrlinge in Industrie und Gewerbe eine Lohnsumme von insgesamt rund 270 Millionen Euro bewegt." Hinzu kommen kollektivvertragliche Verbesserungen wie

  • Fahrtkostenzuschuss für Lehrlinge zum Berufsschulinternat
  • Bessere Anrechnung von Karenzen
  • Bezahlte freie Tage wie den 31. Dezember
  • Verbesserte Kündigungsfristen
  • Freizeitoption in den KollV’s der Elektro- u. Elektronikindustrie, Papierindustrie, Glasindustrie, Teilen der Metallindustrie sowie Teilen der Nahrungs- u. Genussmittelindustrie und des Metallgewerbes

Rechtsschutzbilanz

Wie wichtig gratis Rechtsberatung und Rechtsschutz für unsere Mitglieder sind, zeigt auch die Bilanz für 2016: Durch Rechtsschutztätigkeiten wurde die enorme Summe von 28.727.560 Euro erkämpft. Davon entfällt der größte Teil auf ausverhandelte Sozialpläne, gefolgt von außergerichtlichen Interventionen und Insolvenzentgeltsicherung.

Auch die "Gewerkschaftliche Soforthilfe" wurde von unseren Mitgliedern, die Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung aus dem Sozial- und Weiterbildungsfond für LeiharbeiterInnen haben, im Vorjahr häufig in Anspruch genommen. Rund 2.500 LeiharbeiterInnen erhielten 2016 so eine Gesamtsumme von über 600.000 Euro.

Immer am neuesten Stand

Österreichweit sind 7.700 BetriebsrätInnen und 850 JugendvertrauensrätInnen in insgesamt 1.675 Betrieben für die Beschäftigten im Einsatz und stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Damit sie bestmögliche Arbeit leisten können, bieten wir ihnen ein umfangreiches Bildungsangebot. 2016 absolvierten 2.446 Teilnehmerinnen eine gewerkschaftliche Aus- und Weiterbildung.

Thema Mindestlohn

Zur Mindestlohn-Debatte sagt Rainer Wimmer: "Es ist wichtig, die erfolgreichen Kollektivvertragsarbeit fortzusetzen und die Einkommen der Menschen mit regelmäßigen kollektivvertraglichen Lohnerhöhungen abzusichern." In manchen Bereichen hinke aber das Lohnniveau deutlich hinterher. Diese Lohngruppen müssen aus Sicht der Gewerkschaften in Zukunft verstärkt angehoben werden, um das Ziel von 1.500 Euro und in einem zweiten Schritt von 1.700 Euro Mindestlohn zu erreichen. "Wir werden unsere Sozialpartner auffordern, dies mit uns gemeinsam festzulegen und per Generalvereinbarung festzuschreiben", sagt Wimmer. 

> ÖGB für Generalvereinbarung, um 1.700 Euro zu erreichen

> Aktuelle KV-Abschlüsse

> Die Aktuelle Ausgabe der PRO-GE Info (Für BetriebsrätInnen, Login erforderlich)

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