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Gesundheitsberatung im Rahmen der G2-Kampagne

G2 plus: Gesund in die Arbeit - Gesund von der Arbeit

Zwei Jahre lang hat die Gewerkschaft PRO-GE hat gemeinsam mit dem Fachverband Elektro-/Elektronikindustrie die Kampagne G2 plus durchgeführt

Maßnahmen und Projekte in rund 350 Betrieben

Mit der Kampagne "G2: Gesund in die Arbeit – Gesund von der Arbeit" spornte die Produktionsgewerkschaft ab 2008 tausende Betriebsrätinnen und Betriebsräte an, sich der Herausforderung betrieblicher Gesundheitsförderung zu stellen. Für das Nachfolgeprojekt G2 plus schloss sich die PRO-GE mit dem Fachverband Elektro-/Elektronikindustrie (FEEI) zusammen. Unterstützt wurden sowohl G2 als auch G2 plus von AUVA, Hauptverband der Sozialversicherungsträger und Pensionsversicherungsanstalt.

Die Herausforderung gemeinsam annehmen

"Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz als gemeinsames sozialpartnerschaftliches Ziel zu etablieren, ist ein wichtiges Signal", ist Gabriela Hiden, Projektverantwortliche auf Seiten der PRO-GE, überzeugt. "Mit dem FEEI haben wir einen engagierten Partner dafür gewinnen können." Eine Einschätzung, die auch die Evaluierungsumfrage bestätigt: Sowohl auf Betriebsrats- als auf Unternehmensseite bewerteten über 90 Prozent die Kooperation von Fachverband und Gewerkschaft als wichtig oder sehr wichtig.

Ziele erreicht und übertroffen

Angeboten wurden gemeinsame Seminare und Veranstaltungen für UnternehmensvertreterInnen aus FEEI-Betrieben und BetriebsrätInnen aus allen Industriebranchen. Thematisch bildeten ArbeitnehmerInnenschutz, Arbeitszeit, Ernährung und Bewegung, Psychische Belastungen und alternsgerechtes Arbeiten Schwerpunkte. Die konkreten Ergebnisse reichten von Einzelmaßnahmen bis zu vollwertigen BGF-Projekten und Umstellungen auf gesündere Schichtpläne. "Mit über 4.000 Einzelmaßnahmen wurden die gesteckten Ziele bei weitem übertroffen", bilanziert Hiden.

Den Wert der Gesundheit in Erinnerung rufen

"Die Gesundheit genießt prinzipiell einen hohen Stellenwert, wird im Arbeitsalltag aber leicht aus den Augen verloren", fasst Hiden eine weitere Erkenntnis aus der Kampagne zusammen. „Die Bereitschaft für Maßnahmen und Projekte ist vorhanden, wenn das Thema in Erinnerung gerufen wird.“ So nahmen über 60 Prozent der Betriebe, die laut Evaluierungsumfrage ein BGF-Projekt vor Herbst 2016 eingestellt hatten, dieses wieder auf oder setzten ein Folgeprojekt um. Insgesamt erreichen die neuen oder wieder aufgenommenen Projekte über 27.000 Beschäftigte.

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