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Arbeiter in einer Papierfabrik

Papier- und Pappenindustrie: Mehr Lohn ab 1. Mai

KV-Löhne +1,7%, Ist-Löhne +1,6%, 1.700 EUR Mindestlohn

Am 5. April 2017 konnten die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp für die rund 8.000 Beschäftigten in der Papier- und Pappenindustrie bereits in der ersten Verhandlungsrunde einen KV-Abschluss erreichen. Die Lohnerhöhung mit 1,7 Prozent tritt mit Mai 2017 in Kraft.

Neben zwei für die Gewerkschaften wichtigen rahmenrechtlichen Punkten, konnte das Ziel von € 1.700 Mindestlohn/Gehalt in einer weiteren Branche erreicht werden.

Das Verhandlungsergebnis:

  • 1,7 % Erhöhung der KV-Löhne und -Gehälter
  • 1,6 % Erhöhung der IST-Löhne und -Gehälter
  • 1,7 % Erhöhung der Lehrlingsentschädigungen
  • 1,7 % Erhöhung der kollektivvertraglichen Zulagen
  • 1,7 % Erhöhung der Tages- und Nächtigungsgelder (bei Angestellten nur die untere Staffel)
  • Freizeitoption wieder möglich (BV-Ermächtigung)
  • Volle Anrechnung von Karenzzeiten auf alle arbeitsrechtlichen Ansprüche (ausgenommen Vorrückungen)
  • Übernahme der Fahrtkosten zum Berufsschulinternat für Lehrlinge

ArbeiterInnen

Neue Einstiegslohngruppe für Arbeiterinnen. 
Die Lohngruppe 5 ergibt eine Erhöhung um + 9,45 % (während der Probezeit 95 % der Lohngruppe 5 zulässig).

Klarstellung Lohngruppe 6:
Sie gilt nur mehr für FerialpraktikantInnen.
Für die Pappenindustrie wurde der Einstiegslohn in Lohngruppe 5 auf € 1.500,00 (+ 2,29 %) angehoben

Angestellte

Das Gehalt in der Verwendungsgruppe I im ersten und zweiten Verwendungsgruppenjahr wird auf das Gehalt der Verwendungsgruppe I nach zwei Verwendungsgruppenjahren angehoben    

  • Durch die Umgestaltung der Einstiegsgruppen wurde das Ziel von € 1.700 Mindestlohn/Gehalt erreicht!
  • Die Verschlechterungen aus dem Gegenforderungsprogramm der Arbeitgeberseite konnten abgewehrt werden!

Geltungstermin:
Der neue Kollektivvertrag tritt mit 1. Mai 2017 in Kraft. 

 

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