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Lohnabschluss Metallindustrie 2017
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Sicherheit am Arbeitsplatz: Rückgang bei Arbeitsunfällen

AUVA warnt vor Lärmbelastung am Arbeitsplatz

Am 28. April findet heuer zum 20. Mal der von der International Labour Organisation (ILO) initiierte Tag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz statt. Nach wie vor stirbt - laut Schätzungen der ILO - weltweit alle 15 Sekunden ein Arbeitnehmer/eine Arbeitnehmerin durch arbeitsbedingte Unfälle oder an den Folgen einer Berufskrankheit.

Laut Arbeitsunfallstatistik der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) ist im Jahr 2016 die Unfallrate (Zahl der Arbeitsunfälle pro 1.000 Beschäftigte) in Österreich auf einen neuen Rekordwert von 24,59 gesunken. Zudem verzeichnet die AUVA einen deutlichen Rückgang bei den tödlichen Arbeitsunfällen: Starben 2015 noch 124 Menschen bei einem Arbeits- oder Wegunfall, so waren es im vergangenen Jahr nur mehr 106. Trotzdem weist Österreich beim Anteil von tödlichen Arbeitsunfällen pro Kopf der Bevölkerung den achthöchsten Anteil innerhalb der EU auf. Vorbild sind hier die Niederlande, Schlusslicht ist Rumänien.

Gehörgefährdender Lärm

Lärmschwerhörigkeit zählt in Österreich zu den häufigsten Berufskrankheiten – 2016 wurden von der AUVA mehr als 560 Fälle anerkannt. Ein Großteil der berufsbedingten Lärmschwerhörigkeiten könnte durch entsprechende Maßnahmen verhindert werden. Oft fehlt dafür jedoch das Problembewusstsein, kritisiert die AUVA.

In den meisten Fällen ist es nicht der laute Knall, der zur Lärmschwerhörigkeit führt, sondern eine Dauerlärmbelastung. 24 Stunden am Tag fangen Ohren Geräusche auf und müssen diese dann verarbeiten – ohne Pause. Lärmbelastung am Arbeitsplatz, an dem oft mehr als acht Stunden täglich verbracht werden, ist daher besonders intensiv. Die Vermeidung von Lärm am Arbeitsplatz ist für die AUVA ein zentrales Anliegen. Rund 400.000 Menschen in Österreich arbeiten derzeit an einem Arbeitsplatz mit gehörgefährdendem Lärm.

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