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Lohnabschluss Metallindustrie 2017
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Sozialplan für Nestlé Linz steht

127 Beschäftigte betroffen: Arbeitsstiftung als Herzstück des Sozialplans

Nach sorgfältigen und umfassenden Verhandlungen mit allen relevanten Institutionen kann nun ein Sozialplan für die 127 ArbeiterInnen und Angestellten des Nestlé Werkes in Linz vorgelegt werden. Nestlé Österreich hatte bereits im März 2017 die Notwendigkeit der Schließung der Produktionsstätte im März 2018 bekannt gegeben. Am 22. Mai wurde der verhandelte Sozialplan bei einer Betriebsversammlung den MitarbeiterInnen und anschließend im Rahmen einer Pressekonferenz in Linz vorgestellt.

Errichtung einer Arbeitsstiftung

"Die Schließung der Nestlé Fabrik Linz stellt die betroffenen ArbeitnehmerInnen und insbesondere deren Familien vor existenzielle Herausforderungen. Den Betriebsratsgremien war es daher wichtig, für alle und im Speziellen für die älteren Beschäftigten eine soziale Absicherung zu schaffen. Die Tatsache, dass von den 127 Betroffenen 59 über 50 Jahre alt sind, forderte neue, innovative Lösungsansätze", so Andreas Stangl, Geschäftsführer der GPA-djp Oberösterreich.

Als Herzstück des Sozialplans wird aktuell eine großzügig dotierte Arbeitsstiftung für die Linzer MitarbeiterInnen errichtet, um Härtefälle zu vermeiden und auf Wunsch auch Umschulungsmaßnahmen in Anspruch nehmen zu können. Es ist gesichert, dass es zu keinen vorzeitigen Beendigungen von Altersteilzeitverträgen kommt. Für die Sozialleistungen werden den Beschäftigten auch die Leasingzeiten bei Nestlé angerechnet. Weiterbildungsmaßnahmen noch während des aufrechten Arbeitsverhältnisses, ein Härtefond und eine Sonderberücksichtigung von Kindern und Invalidität bei den finanziellen Leistungen runden den Sozialplan ab.

"Ein besonderer Dank gebührt den Arbeiter- und Angestelltenbetriebsräten in dieser schwierigen Phase. Sie führten hunderte Gespräche mit den KollegInnen und verhandelten mit der Geschäftsführung im Wissen, die unvermeidliche Schließung nicht verhindern zu können, aber auch selbst davon betroffen zu sein", so Werner Schmid, zuständiger Sekretär der PRO-GE.

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