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Die TeilnehmerInnen des Europäischen Jugendworkshops "Digitaler Wandel"
Der Europäische Jugendworkshop "Digitaler Wandel"

Europäischer Jugendworkshop "Digitaler Wandel"

Gewerkschaftlicher Austausch zu Herausforderungen der Zukunft

Von 12. bis 14. Juni fand in Wien ein Europäischer Jugendworkshop zum Thema „Digitaler Wandel“ statt. Etwa 50 Jugendliche aus sieben verschiedenen Ländern (Österreich, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Schweden und der Schweiz) kamen zusammen, um über die Herausforderungen des digitalen Wandels zu diskutieren. Denn die rasant fortschreitende Entwicklung betrifft nicht nur die Arbeitswelt, sondern sie durchdringt nahezu alle Lebensbereiche. Deshalb kann getrost von einer digitalen Revolution gesprochen werden, die auch nicht vor nationalen Grenzen haltmacht. Wollen ArbeitnehmervertreterInnen die digitale Entwicklung aktiv mitgestalten, so müssen ein länderübergreifender Austausch und eine Zusammenarbeit mit BündnispartnerInnen stattfinden. Um diesen Austausch zu ermöglichen, veranstalteten AK Wien, ÖGJ und der Verlag des ÖGB diesen mehrtägigen Workshop.

Die TeilnehmerInnen arbeiteten in Gruppen zu den Themen „Neue Kommunikation und Datenschutz“, „Gewerkschaftliche Organisation im digitalen Wandel“, „Weiterbildung, Bildung, Qualifikation im digitalen Wandel“ und „Digitaler Wandel und Standortdiskussion“ unter Anleitung einer Fachexpertin/eines Fachexperten. Nach dem ExpertInnen-Input diskutierten die Jugendlichen darüber und entwickelten mögliche Lösungsansätze.

So wurde etwa angeregt, dass mittels neuer Medien wie Whatsapp und anderer Kanäle in Zukunft Kundgebungen, Aktivitäten bis hin zu Streikaufrufen etc. einfach und effektiv erfolgen könnten. Damit könnte man auch viele KollegInnen etwa im Außendienst erreichen oder Arbeitnehmerinnen bei Firmen die nicht untereinander vernetzt sind, wie zum Beispiel bei Foodora.

Außerdem wurde gefordert, dass es in den Gewerkschaften eigene Online Beratungen – speziell auch für Junge – geben sollte, damit diese besser erreicht/angesprochen werden können.

Die Bildung betreffend ist unter anderem klar herausgearbeitet worden, dass bei gewerkschaftlichen Seminaren der persönliche Kontakt weiterhin einen großen Wert besitzt. Individuelles Lernen alleine – etwa in Form von Webinaren – könne nie das gemeinsame Lernen und die wichtigen persönlichen Kontakte ersetzen. Außerdem müsse darauf geachtet werden, digitale Medien sinnvoll einzusetzen. Weniger medienaffine Gruppen dürfen zum Beispiel nicht von Bildungsangeboten ausgeschlossen werden.

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