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Video: "WIR. die Frauen der Produktionsgewerkschaft"

Neues Buch über Geschichte der Frauenbewegung

Am 21. Juni 2017 fand im PRO-GE Bildungszentrum in Krumpendorf (Kärnten) die Präsentation des Buches "WIR. die Frauen der Produktionsgewerkschaft" statt. Das Nachschlagewerk beginnt mit den ersten Frauendemonstrationen 1848 und reicht bis zur aktuellen Entwicklung der Mindestlohndebatte von 1.500 Euro. Die Bundesfrauenvorsitzende der PRO-GE, Klaudia Frieben, machte deutlich, wie wichtig es ist, die Geschichte der gewerkschaftlichen Frauenbewegung aufzuarbeiten: "Frauen sind Kämpferinnen. Die Frauen der Gewerkschaften waren nie leise und haben viel erreicht, aber es gibt noch viel für die Gleichstellung zu tun. Das Buch soll dazu anregen, weiterhin laut zu sein und in die Fußstapfen jener Pionierinnen zu treten, die unsere Bewegung vorangetrieben haben.“ Auch PRO-GE Vorsitzender Rainer Wimmer hob die Bedeutung der Frauen in den Gewerkschaften hervor: „Grete Rehor, Franziska Fast, Rosa Jochmann oder Agnes Primocic sind dabei stellvertretend nur einige Namen, die untrennbar mit der erfolgreichen gesellschaftlichen Entwicklung Österreichs verbunden sind“.

Video von der Buchpräsentation

Heldinnen der Vergangenheit im Mittelpunkt

Herausgegeben wird das Nachschlagewerk von PRO-GE Bundessekretär Peter Schissler und der Historikerin Marliese Mendel. "Wir gehen in dieser Publikation der Frage nach, wer diese Frauen waren und welche Methoden sie zur Durchsetzung ihrer Forderungen anwandten. Wir wollten den Scheinwerfer auf die Heldinnen der Vergangenheit richten, denn die Gewerkschafterinnen haben im Kampf um ihre Rechte stets große Ausdauer und Widerstandsfähigkeit bewiesen. Mit diesem Buch zollen wir den verdienten Respekt“, so Schissler. Mendel betonte die Notwendigkeit, die Geschichte zu kennen, um einen Blick in die Zukunft werfen zu können. Deshalb habe man viel Energie in die genaue dokumentarische Aufarbeitung dieses Nachschlagewerks gelegt und man sei sehr gewissenhaft der Frage nachgegangen, wie sich die gewerkschaftliche Frauenarbeit bis zum heutigen Tage entwickelt habe.

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