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Foto des Landesfrauenpräsidiums V. l. n. r.: Patrik Tirof, Landesvorsitzender Tirol, Klaudia Frieben, Sylvia Berger, Silvia Nagele, Theresia Tipotsch, Gabriela Schwab, Melanie Ebster, Ursula Berger, Landesfrauensekretärin Tirol, Robert Koschin, Landessekretär Tirol.

Landesfrauenkonferenz Tirol: Silvia Nagele als Vorsitzende bestätigt

Motto "Selbstbestimmt und Gleichberechtigt"

Von 6. bis 8. Juni 2018 findet der dritte Gewerkschaftstag der PRO-GE statt. Auch die PRO-GE Frauen bereiten sich mit eigenen Konferenzen in den neun Bundesländern auf den Gewerkschaftstag vor, der Startschuss fiel am 30. September in Tirol. Bei der Landeskonferenz wurde das Landesfrauenpräsidium mit Silvia Nagele als PRO-GE Landesfrauenvorsitzende und ihren Stellvertreterinnen Theresia Tipotsch, Gabriela Schwab, Sylvia Berger und Melanie Ebster gewählt. Nagele, geboren 1964, ist Vorsitzende des ArbeiterInnenbetriebsrats bei der Firma Olymp und auch Frauenvorsitzende des ÖGB Tirol.

Nagele verwies darauf, dass die PRO-GE Frauenorganisation innerhalb der Gewerkschaft als kampfstark und kompetent wahrgenommen werde und betonte: „Das liegt vor allem an den vielen durchsetzungskräftigen und engagierten Funktionärinnen, die tagtäglich dafür eintreten, dass die Interessen der berufstätigen Frauen gewahrt werden. Es ist daher wichtig, dass auch in den gewerkschaftlichen Gremien die Frauen entsprechend vertreten sind und ihre Stimme erheben.“

Neues Forderungsprogramm für Gewerkschaftstag

Im Rahmen der Landeskonferenzen wird auch das Forderungsprogramm der PRO-GE Frauen für den Gewerkschaftstag diskutiert. „Das Forderungsprogramm soll zeigen, dass wir uns den Themen der Zukunft annehmen und neue Ideen in die Gewerkschaftsbewegung einbringen wollen. Die Erfahrungen der Kolleginnen, die vor Ort in den Betrieben tätig sind, sind dabei von unschätzbarem Wert und helfen, ein Programm zu erstellen, das möglichst allen Arbeiterinnen gerecht wird“, so Nagele.

Klaudia Frieben, PRO-GE Bundesfrauenvorsitzende, erläuterte im Rahmen der Konferenz die drei Schwerpunkte für die kommende Funktionsperiode: Die Zukunft der Arbeitswelt, den Durchbruch der gläsernen Decke und Leben ohne Gewalt. „Die Digitalisierung wird unsere Arbeitswelt nachhaltig verändern. Studien sagen, dass Frauen stärker von Jobverlusten betroffen sein könnten. Weiterbildung muss daher auch während der Arbeitszeit möglich sein, um die Vereinbarkeit von Beruf, Weiterbildung und Familie sicherzustellen“, sagte Frieben.

Zum zweiten Punkt merkte die Bundesfrauenvorsitzende an, dass man hier vor allem eine Weiterentwicklung der Einkommensberichte wolle, individuelle Entgeltbestandteile wie Zulagen oder Prämien sollten in Zukunft ebenfalls gesondert geschlechtsbezogen ausgewiesen werden. Ebenso wolle man, dass bei der öffentlichen Auftragsvergabe die Nichterstellung eines Einkommensberichts ein Ausschlusskriterium sei.

Das Thema Gewalt finde sich deshalb wieder, da Gewalt am Arbeitsplatz im Zunehmen begriffen sei, dies reiche von Mobbing über sexuelle Belästigung bis hin zu körperlichen Attacken. Hier gelte es Leitlinien in den Betrieben zu erarbeiten, um Gewalt zu verhindern und es müsse entsprechend sanktioniert werden.

„Unser Motto lautet: Selbstbestimmt und Gleichberechtigt. Dafür haben wir in der Vergangenheit gekämpft und werden uns auch in Zukunft stark machen. Wir werden dafür sorgen, dass Frauenpolitik weiterhin einen wesentlichen Stellenwert in der Gewerkschaftsbewegung einnimmt“, so Frieben abschließend.

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