topimage
PRO-GE
FrauenJugendBetriebsratPensionistInnen
Lohnabschluss Metallindustrie 2017
Lohnabschluss Metallindustrie 2017

Karenzzeiten: Verbesserte Anrechnung ist Meilenstein für Gleichstellung

Anrechnung von 22 Monaten pro Kind für Vorrückungen

Gestern, Donnerstag, konnten  die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp für die Kollektivvertragsverhandlungen  Metallindustrie einen ersten Abschluss für die Beschäftigten der  Metalltechnischen Industrie erzielen. Neben einer Lohn- und Gehaltssteigerung  von drei Prozent wurden auch Verbesserungen im Rahmenrecht erzielt. Klaudia Frieben, Vorsitzende der PRO-GE Frauen, zeigt sich besonders erfreut über die  Ausweitung der Anrechnungen von Elternkarenzen. Wurden bisher maximal 16 Monate  pro Kind für Vorrückungen innerhalb des Lohnschemas berücksichtigt, sind dies  künftig 22 Monate. „Dieses Ergebnis zeigt, dass für uns Gleichstellung kein  Lippenbekenntnis ist, sondern das Ergebnis verantwortungsvoller Kollektivvertragspolitik“, so Frieben.

„Elternschaft bedeutet nun  keinen finanziellen Nachteil mehr. Es ist ein wichtiger Schritt, vor allem für  die Frauen, die noch immer einen Großteil der Betreuungsarbeit leisten“, sagt   Frieben. Darüber hinaus seien Frauen nach wie vor stärker von Altersarmut  betroffen. Mit der verbesserten Anrechnung der Karenzzeiten werde auch dazu beigetragen, dass Frauen höhere Pensionen erhalten.

 

Artikel weiterempfehlen

Teilen |
Logo der Gewerkschaft PRO-GE
Suche
GO
Wien Niederösterreich Burgenland Steiermark Kärnten Oberösterreich Salzburg Tirol Vorarlberg
Facebook YouTube Flickr Issuu

© 2009, Gewerkschaft PRO-GEImpressum | Inhalt