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Kampagne der PRO-GE Frauen: Scher dich drum!
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Renate Anderl, Klaudia Frieben, Barbara Prammer und Heidrun Silhavy Renate Anderl, PRO-GE Bundesfrauensekretärin Klaudia Frieben, Barbara Prammer und Heidrun Silhavy
Die Petition
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Petition Frauenpensionsalter: 8.228 Unterschriften

Gleichstellung darf nicht beim Pensionsalter beginnen!

PRO-GE Frauen übergaben Petition an Barbara Prammer

Unter dem Motto "Gleichstellung darf nicht beim Pensionsalter beginnen" starteten die PRO-GE-Frauen Ende Dezember eine Online-Petition gegen eine vorgezogene Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters für Frauen. 4.346 Personen haben diese Forderung per Internet unterstützt, weitere 3.882 über 'klassische' Unterschriftenlisten. "Diese Unterstützung bestätigt eindrucksvoll, dass wir in dieser Frage nicht alleine dastehen und in der Bevölkerung eine breite Ablehnung einer vorzeitigen Anhebung herrscht", zieht Renate Anderl, Bundesfrauenvorsitzende der PRO-GE Bilanz.

Am 9. Februar übergaben die PRO-GE-Frauen die gesammelten Unterschriften im Parlament an Nationalratspräsidentin Barbara Prammer. Durch die Unterstützung der beiden Nationalrätinnen Heidrun Silhavy und Gisela Wurm wird die Forderung der PRO-GE-Frauen nun als parlamentarische Petition eingebracht. "Die hohe Beteiligung ist für uns auch Auftrag, dieses Thema mit aller Energie weiter zu verfolgen."

"Das ungleiche Pensionsalter ist kein Privileg sondern ein Ausgleich für bestehende Diskriminierungen", erinnert Anderl an das Gleichbehandlungspaket aus dem Jahr 1992. Darin war die Angleichung ab dem Jahr 2024 vorgesehen - unter der Prämisse, dass bis dahin Gleichstellung bei Entgelt, Weiterbildung und Aufstieg erreicht sind. "Diese Ziele sind noch lange nicht erreicht", stellt Anderl fest. "Daher sind auch Pläne zur Änderung des Antrittsalters eindeutig nicht gerechtfertigt."

Nicht nachvollziehbar sind für die PRO-GE-Frauen 'ExpertInnen'-Aussagen, dass der frühere Pensionsantritt Frauen gar benachteilige. Denn längeres Arbeiten bedeute für viele Frauen auch einen längeren Durchrechnungszeitraum und dadurch die Einberechnung von Jahren mit geringem Einkommen bzw. der Kindererziehung. "Ein Arbeitsleben lang Nachteile, dann länger arbeiten müssen und dafür auch noch mit Einbußen bei der Pension bezahlen: Das ist schlicht ungerecht", so Anderl.

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