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NEU! VIDEO: Bergsteigen gegen "sozialen Absturz"

Ver.di und PRO-GE kletterten für LeiharbeiterInnen auf Zugspitze.

Im Rahmen einer gemeinsamen Aktion auf der Zugspitze machten BetriebsrätInnen und GewerkschafterInnen aus Österreich und Deutschland auf die Probleme von LeiharbeiterInnen aufmerksam.

"Wir klettern auf die höchsten Spitzen, weil Leiharbeit in Deutschland den soziale Absturz bedeutet", kritisierte etwa Manuel Sauer von der Gewerkschaft ver.di. Denn während in Österreich ein Kollektivvertrag für LeiharbeiterInnen unter anderem Löhne, Arbeitszeit, Kündigungsfristen oder Urlaubs- und Weihnachtsgeld regelt, gibt  es in Deutschland keine vergleichbare Regelung. "Der Kollektivvertrag für LeiharbeiterInnen ist einzigartig in Europa. Umso wichtiger ist es, dass die Betroffenen diese Rechte und Ansprüche auch kennen. Also keine Angst vor dem Absturz - der Kollektivvertrag sichert dich", sagte  Robert Koschin, Landessekretär der PRO-GE Tirol und weist auf die Info-Plattform www.leiharbeiter.at hin.

Rund 20 BetriebsrätInnen und GewerkschafterInnen aus beiden Ländern trafen sich am 10. August auf der 2.963 Meter hohen Zugspitze und enthülltenTransparente am höchsten Berg Deutschlands. Im Bereich des Gipfels verläuft auch die Staatsgrenze zwischen Österreich und Deutschland, daher kam auch die Idee für eine grenzüberschreitende Protest-Aktion der Gewerkschaften.  "Trotz Kollektivvertrag sind wir immer wieder mit falschen Einstufungen der Beschäftigten konfrontiert. Zudem wird sehr oft versucht, LeiharbeiterInnen zu einer einvernehmlichen Auflösung zu drängen, damit etwaige Stehzeiten nicht bezahlt werden müssen. Mit dieser Praxis muss endlich Schluss sein", sagte Thomas Grammelhofer, PRO-GE Branchensekretär zur Situation in Österreich.

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