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Papierindustrie: Zweite Runde ohne Ergebnis

Verhandlungen werden am 10. April fortgesetzt

Nach der der Übergabe des Forderungsprogrammes und der ersten Verhandlungsrunde am 7. März wurden die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 8.000 Beschäftigten der Papier- und Pappenerzeugenden Industrie am 15. März fortgesetzt. Auch in dieser zweiter Verhandlungsrunde konnte noch keine Einigung über einen KV-Abschluss erzielt werden. Angesichts der hervorragenden Wirtschaftslage fordern die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp kräftige Lohn- und Gehaltserhöhungen. Die dritte Verhandlungsrunde wird am 10. April stattfinden.


Das Forderungsprogramm:

  • Eine deutliche reale Erhöhung der Kollektivvertragslöhne und Kollektivvertragsgehälter
  • Eine deutliche reale Erhöhung der IST-Löhne und IST-Gehälter unter besonderer Berücksichtigung der niederen Einkommen – Mindestbetrag 85,00 Euro
  • Erhöhung der Lehrlingsentschädigungssätze, Zulagen und Aufwandsentschädigungen
  • Verkürzung der Normalarbeitszeit auf 33,6 bzw. 36 Stunden bei vollem Lohn-/Gehaltsausgleich
  • 24. und 31. Dezember arbeitsfrei unter Fortzahlung des Entgelts
  • Familienzeitbonus (Papamonat): Rechtsanspruch und Kündigungsschutz
  • Volle Anrechnung von Karenzzeiten (inkl. Papamonat) auf alle arbeitsrechtlichen Ansprüche, die sich nach der Dauer des Dienstverhältnisses bemessen
  • Ruhezeit nach Arbeitseinsatz während Bereitschaft (mind. 10 Stunden)
  • Aufnahme von Gesprächen zur Neugestaltung der Dienstjubiläen
  • Geltungstermin: 1. Mai 2018
  • Laufzeit: 12 Monate

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