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Junge ArbeitnehmerInnen haben Recht auf Mitsprache

Antrag auf Erhalt des JVR im Sozialausschuss auf Betreiben der Regierungsparteien vertagt

Am 29. Mai 2018 wurde im Sozialausschuss des Parlaments ein Antrag gegen die von der Bundesregierung geplante Abschaffung des Jugendvertrauensrates eingebracht. „Bedauerlich ist, dass der Antrag auf Betreiben von ÖVP und FPÖ vertagt wurde. Die Abgeordneten der Regierungsparteien wollen anscheinend zu diesem Thema nicht Stellung beziehen. Dabei ist klar, dass mit der Abschaffung des JVR tausenden jungen Menschen die Mitbestimmungsmöglichkeit im Betrieb genommen wird“, sagt Josef Rehberger, Vorsitzender der PRO-GE Jugend.

„Die Abschaffung des JVR ist eine weitere Maßnahme der ÖVP-FPÖ-Koalition, die den Unternehmern entgegenkommt. Ist im Betrieb ein Jugendvertrauensrat vorhanden, finden auch junge Menschen mit ihren Anliegen Gehör und es wird auf Missstände – beispielsweise in der Lehrlingsausbildung - hingewiesen“, so Rehberger. Die Wahlaltersenkung bei Betriebsratswahlen auf 16 Jahre könne keineswegs den Wegfall des JVR aufwiegen, denn der JVR werde alle zwei Jahre, der Betriebsrat nur alle fünf Jahre gewählt. „Eine Lehrausbildung dauert drei oder vier Jahre. Viele Jugendliche hätten dann gar nicht die Möglichkeit, an einer Wahl teilzunehmen“, betont der PRO-GE Jugendvorsitzende.

„Es ist zu befürchten, dass die Abschaffung des JVR nur der erste Schritt ist, die Vertretung der ArbeitnehmerInnen in den Unternehmen zu schwächen. Die Gewerkschaftsjugend wird es keinesfalls stillschweigend hinnehmen, wenn die Mitsprache in den Betrieben beschnitten wird“, sagt Rehberger abschließend.

 

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