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Wimmer: Gewerkschaften bereit, Konflikt auszutragen

1.650 TeilnehmerInnen aller sieben Fachgewerkschaften in St. Pölten - Resolution einstimmig beschlossen

Mehr als 1.650 BetriebsrätInnen, PersonalvertreterInnen und JugendvertrauensrätInnen aus allen sieben Fachgewerkschaften und aus allen Bezirken Niederösterreichs haben sich am Montag in St. Pölten zu einer Konferenz eingefunden. Grund sind unter anderem die 60-Stunden-Woche und der 12-Stunden-Tag, die die Bundesregierung plant. „Es geht um unser Geld, um unsere Zeit und um unsere Gesundheit“, so der PRO-GE Vorsitzende Rainer Wimmer in seiner Rede. „Die Regierung bläst zum Angriff auf die ArbeitnehmerInnen. Wenn die Regierung diese Auseinandersetzung führen will, muss sie wissen, dass sie in den Gewerkschaften einen starken Gegner hat. Wir sind bereit, diesen Konflikt auszutragen und das werden wir kommenden Samstag eindrucksvoll unter Beweis stellen", rief er zur Teilnahme an der Demonstration des ÖGB am 30. Juni mit Startpunkt um 14 Uhr beim Wiener Westbahnhof auf.

>>> FOTOS der BR-Konferenz in St. Pölten

AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser betonte: „Wir sagen ganz klar, Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße. Das habe ich immer wieder klargestellt. Wenn die Regierung trotzdem meint, Geisterfahrer spielen zu müssen, dann werden wir ihnen zeigen, dass sie nicht in einer Einbahn, sondern in einer Sackgasse fahren." Und weiter: „Wir werden nicht kampflos zuschauen, wie die sozialstaatlichen Errungenschaften Schritt für Schritt zerschlagen und zerstört werden." BetriebsrätInnen, PersonalvertreterInnen und JugendvertrauensrätInnen können die Menschen mobilisieren, haben ein Herz, eine Seele, den Mut und die Entschlossenheit gegen all diese Anschläge auf die arbeitenden Menschen anzukämpfen.

Die Teilnehmenden der Konferenz beschlossen einstimmig eine Resolution gegen die Regierungspläne aus. Sie umfasst folgende Punkte:

 

  • Wir sprechen uns ausdrücklich gegen den vorliegenden Entwurf zum 12-Stunden-Tag bzw. der 60-Stunden-Woche aus und fordern alle Parlamentsparteien auf, diesen nicht zu beschließen.
     
  • Sollte die Regierung diese Pläne tatsächlich umsetzen, werden wir auf allen Ebenen Ausgleichsmaßnahmen fordern und durchsetzen.
     
  • Über die betrieblichen Aktivitäten hinaus werden wir gemeinsam mit dem ÖGB für ein soziales und gerechtes Österreich kämpfen. Wir treten mit aller Kraft für kürzere Arbeitszeiten, Wahlrecht zwischen Zeit und Geld und für mehr Planbarkeit in der Arbeitszeit ein.


Weil der Mensch zählt – und nicht der Profit!

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