Um dir bestmögliches Service zu bieten, speichert proge.at Informationen über deinen Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Website erklärst du dich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber findest Du in der Datenschutzerklärung.
www.proge.at

BetriebsrätInnen sehen mehr!

Gib im roten Feld rechts oben deinen Usernamen und das von dir gewählte Passwort ein und klicke auf "GO".

Wenn du noch nicht registriert bist, kannst du die Erstanmeldung auf unserer Website selbst durchführen - Jetzt registrieren.

KV-Verhandlungen Metallgewerbe gestartet

Forderungsprogramm übergeben: Lohnerhöhungen und Arbeitszeit im Mittelpunkt

Die PRO-GE hat am 25. September die diesjährigen Kollelktivvertragsverhanlungen für die rund 110.000 ArbeiterInnen im Metallgewerbe mit der Übergabe des Forderungsprogramms und em Wirtschaftsgespräch eröffnet. Die erste Verhandlungsrunde ist für den 23. Oktober angesetzt.

Das Forderungsprogramm:

  1. Anhebung der Mindestlöhne sowie Einführung eines mehrstufigen Systems der Anerkennung von Berufserfahrung (Vorrückungssystematik)
  2. Erhöhung der Ist-Löhne unter besonderer Berücksichtigung der BezieherInnen niedriger Einkommen
  3. Erhöhung der im Kollektivvertrag angeführten Zulagen und Aufwandsentschädigungen im Ausmaß der Erhöhung der Mindestlöhne bzw. IST-Löhne. Abweichend davon sollen die Zulagen für Schicht- und Nachtarbeit wesentlich stärker erhöht werden
  4. Anhebung der Lehrlingsentschädigungen auf: 700/900/1.200 bzw. 1.600 Euro
  5. Rahmenrechtliche Verbesserungen, insbesondere die Herbeiführung eines Interessensausgleich im Zusammenhang mit der Novelle zum AZG bzw. ARG
    • Verbesserung der Abgeltung von Arbeitsleistungen nach der 9. Arbeitsstunde an einem Wochentag bzw. bei Überschreitung einer wöchentlichen Arbeitszeit von 50 Stunden
    • Verkürzung der kollektivvertraglichen Normalarbeitszeit; vorrangig für jene ArbeitnehmerInnen, die besonders belastende Arbeit leisten
    • Wahlrecht für ArbeitnehmerInnen bei allen Überstunden, ob diese in Freizeit oder Geld abgegolten werden
    • Klare, rechtssichere, branchen- und praxisgerechte Umsetzung des Freiwilligkeitsprinzips bei Überstunden
    • Anspruch auf die 4 Tage-Woche
    • Festsetzung einer Mindestvergütung für Rufbereitschaft
  6. Geltungstermin: 1. Jänner 2019

Das könnte Sie auch interessieren

11.12.2018

KV-Abschluss ZuckerbäckerInnen Tirol

Neuer Mindestlohn € 1.396,24
11.12.2018

KV-Abschluss Alkoholfreie Erfrischungsgetränkeindustrie

3 Prozent mehr Lohn, 100 Prozent-Zuschlag für 11. und 12. Stunde
10.12.2018

Europa: Arbeit 4.0 – Starke Kollektivverträge

industriAll Europe hielt Konferenz zum Thema Kollektivverträge ab
10.12.2018

Bekleidungsgewerbe bekommt im Durchschnitt 4,21 Prozent mehr Lohn!

Bis zu 5,08 Prozent in den untersten Lohngruppen
06.12.2018

Metallgewerbe: 3,3 Prozent mehr Lohn

Durchschnittlich +7,1 Prozent für Lehrlinge; Mehr Überstundenzuschläge und zusätzliche Pause an langen Arbeitstagen

Artikel weiterempfehlen

Newsletterauswahl

PRO-GE Newsletter

Geschlecht
Geschlecht:
Name