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2. Verhandlungsrunde mit FMTI ohne Ergebnis: Gewerkschaften bekräftigen Forderungsprogramm

61.090 Beschäftigte nahmen an Mega-Befragung zum Forderungsprogramm teil

Die 2. Verhandlungsrunde mit dem Verband der Metalltechnischen Industrie (FMTI) wurde am 2. Oktober 2018 ergebnislos unterbrochen. "Wir sehen uns nach dieser Verhandlungsrunde in unseren Forderungen bestätigt. Sowohl die Forderung nach einer 5-prozentigen Lohn- und Gehaltserhöhung als auch das Forderungspaket in Sachen Arbeitszeitregelungen bleiben voll aufrecht und es geht nun darum, bei der nächsten Verhandlungsrunde Klartext zu sprechen" , bekräftigen die Verhandler der Gewerkschaften PRO-GE, Rainer Wimmer und der GPA-djp, Karl Dürtscher. Die dritte Verhandlungsrunde mit dem FMTI findet am 16. Oktober statt.

Erstmals formulierten auch die Arbeitgeber Forderungen an uns. Unter der etwas irreführenden Überschrift KV 4.0 forderte der FMTI zahlreiche Verschlechterungen für die ArbeitnehmerInnen, etwa die Verlängerung der Normalarbeitszeit auf 40 Wochenstunden. Außerdem denkt Metaller-Arbeitgeber-Sprecher Christian Knill laut "Kurier" über die Sinnhaftigkeit der freien Tage beispielsweise fürs Heiraten oder Umziehen nach. Weitere Forderungen betreffen Verschlechterungen vor allem bei Kündigungen. Der Arbeitgeber soll demnach nicht nur am Monatsletzten wie derzeit, sondern auch an jedem 15. eines Kalendermonats kündigen können. Außerdem soll bei ArbeitnehmerInnenkündigung der Anspruch auf 4 Stunden Freizeit pro Woche während der Kündigungsfrist entfallen und die Kündigungsfrist während der ersten fünf Dienstjahre soll verlängert werden.

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61.090 Beschäftigte nahmen an Mega-Befragung teil
 
Erstmals haben die Gewerkschaften noch vor dem Start der Kollektivvertragsverhandlungen in der Metallindustrie mittels Fragebogen erhoben, wo die persönlichen Schwerpunkte der Beschäftigten in Bezug auf die Lohnrunde liegen. 61.090 Fragebögen wurden bis zum Verhandlungsstart am 20. September ausgefüllt und an die Gewerkschaften retourniert. Die TeilnehmerInnen durften maximal vier von neun Themen ankreuzen.
 
Die Top-Fünf für die Beschäftigten sind demnach: „Kräftige Lohn- und Gehaltserhöhungen“ mit 52.161 Nennungen, eine "höhere Abgeltung für Überstunden und bei unattraktiven Arbeitszeiten" (28.371), ein "gesichertes Wahlrecht, ob man für Überstunden Geld oder Zeit erhält" (25.361), "Schutz und Mitbestimmung, damit überlange Arbeitszeiten die Ausnahme bleiben“ (24.811) und einen "Anspruch auf die 4-Tage-Woche" (23.044).
 
 
Beschäftigte bestimmen Forderungen mit
 
Die Befragungsergebnisse sind in das aktuelle Forderungsprogramm eingeflossen, unter anderem in den Punkten höhere Zuschläge, bezahlte Pausen, Kündigungsschutz oder Anspruch auf längere Freizeitblöcke und 4-Tage-Woche. "Schon allein die Zahl der TeilnehmerInnen zeigt, wie sehr Arbeitszeit die ArbeitnehmerInnen beschäftigt. Es gibt zudem eine große Unsicherheit durch die Änderungen im Arbeitszeitgesetz. Dem trägt das Forderungsprogramm der Gewerkschaften Rechnung", sagen die beiden Chefverhandler.
 

 

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