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Fünf-Prozent-Forderung durch Hochkonjunktur gerechtfertigt

Industrieller Boom sorgt für satte Gewinne, jetzt sind die Beschäftigten an der Reihe

Die Wirtschaftsforscher haben ihre Konjunkturprognosen für 2018 und 2019 etwas zurückgenommen. Die leichte Abflachung ändert aber nichts an der ausgezeichneten wirtschaftlichen Lage für die heimische Industrie. Die Hochkonjunktur hält mit einem Wirtschaftswachstum von drei Prozent für 2018 weiter an.

„Wir erleben einen mehrjährigen stabilen Aufschwung. Gerade die Industrieproduktion erlebt einen Boom. Die Auftragsbücher sind voll und sorgen für satte Gewinne. Das alles rechtfertigt unsere Forderung nach fünf Prozent mehr Lohn und Gehalt für die Beschäftigten der Metallindustrie“, sagen die beiden Chefverhandler der ArbeinehmerInnenseite, Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA-djp).

Nach vier Jahren des wirtschaftlichen Aufschwungs ist die leichte Korrektur der Prognosen für die heimische Wirtschaft kein Beinbruch. Das Wachstum wird etwas flacher, aber ist weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. „Für die Weltuntergangsstimmung der Arbeitgeber fehlt jegliche Basis. Österreichs Metallindustrie ist dank der Beschäftigten in Topform. Jetzt sind sie an der Reihe mit kräftigen Lohn- und Gehaltserhöhungen“, sagen Wimmer und Dürtscher.

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