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Metaller-KV: Kräftiges Plus für Lehrlingsentschädigungen gefordert

PRO-GE Jugend fordert Erhöhung auf 700/900/1.200 bzw. 1.600 Euro

Auch die Lehrlinge werden heute im Rahmen des Info-Aktionstages in der Metallindustrie von den Betriebs- und JugendvertrauensrätInnen über den Stand der KV-Verhandlungen informiert. Schließlich sind kräftige Erhöhungen der Lehrlingsentschädigungen eines der zentralen Anliegen der Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp bei der diesjährigen Lohn- und Gehaltsrunde. "Eigentlich sollten sich die Arbeitgebervertreter genieren", kritisieren die beiden Jugendvorsitzenden der Gewerkschaften, Josef Rehberger (PRO-GE) und Susanne Hofer (GPA-djp). "Bei den Lehrlingsentschädigungen hinkt die sonst so stolze Metallindustrie, die sich immer gerne als Vorreiter darstellt, leider nur hinterher."

Derzeit liegen die kollektivvertraglichen Lehrlingsentschädigungen bei 619 Euro im ersten, 830 im zweiten, 1.124 im dritten und 1.520 Euro im vierten Lehrjahr. Damit bleibt die oft als "Zugpferd" der heimischen Wirtschaft betrachtete Metallindustrie beispielsweise hinter der Elektro- und Elektronikindustrie zurück. PRO-GE und GPA-djp fordern daher bei den KV-Verhandlungen eine Erhöhung auf 700, 900, 1.200 bzw. 1.600 Euro.

Damit würden die Unternehmen nicht nur den Leistungen ihrer Lehrlinge Anerkennung zollen, sondern auch die Lehrausbildung für interessierte Jugendliche attraktiver machen. "Seit Jahr und Tag hören wir, wie sehr die Wirtschaft unter dem Facharbeitermangel leidet. Jetzt haben zumindest die Vertreter der Metallindustrie die Möglichkeit, selbst etwas dagegen zu unternehmen", sagen Rehberger und Hofer. "Schluss mit Jammern: Zeigen Sie den jungen Menschen, dass Ihnen gute Lehrausbildung auch gutes Geld wert ist!"

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