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Vierter Metallindustrie-Abschluss mit Fahrzeugindustrie erreicht

Dritter identer Abschluss bei den Metallindustrie-Verhandlungen 2018

Die Verhandlungen der Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp über einen einheitlichen Kollektivvertrag Metallindustrie wurden am Nachmittag des 21. November mit dem Fachverband Fahrzeugindustrie erfolgreich fortgesetzt. Das Ergebnis ist ident mit den bereits erreichten Verhandlungsabschlüssen in der diesjährigen Herbstlohnrunde der Metallindustrie und bringt den rund 30.000 Beschäftigten bis zu 4,3 Prozent höhere Löhne und Gehälter.

Die kollektivevrtraglichen Mindestlöhne werden um 3,4 bis 3,6 Prozent angehoben. Die Ist-Löhne steigen um die selben Prozentsätze, mindestens aber um 80 Euro. Dadurch ergeben sich Lohnerhöhungen bis zu 4,3 Prozent. Im Rahmenrecht wurden Maßnahmen gesetzt, um die durch die Arbeitszeitgesetzesnovelle entstandene Schieflage zu Gunsten der ArbeitnehmerInnen zu korrigieren.

Ergebnis im Überblick:

  • + 3,4 – 3,6 % Erhöhung der Mindestlöhne
  • + 3,4 – 4,3 % Erhöhung der IST-Löhne mindestens aber € 80,00
  • Erhöhung der Lehrlingsentschädigungen um € 100/90/80/70
  • Erhöhung der Zulagen um 3,5 %
  • Erhöhung der Nachtarbeitszulage um über 7 %
  • Erhöhung der Aufwandsentschädigungen im Ø 2,1 %
  • Rahmenrechtliche Verbesserungen:
    • Überstundenzuschlag: 100 % für die elfte und zwölfte und nach der 50. Stunde ab 1.7.2019
    • Bezahlte Pause: zehn Minuten bei Arbeitszeiten über zehn Stunden
    • 150 % Zuschlag bei ausnahmsweiser Wochenendarbeit
  • Geltungsbeginn: 1. November 2018

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