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Wir stehen hinter unserer AK!

3,7 Millionen Mitglieder sind 2019 aufgerufen, das ArbeitnehmerInnen-Parlament ihrer Länderkammer zu wählen.

Die Arbeiterkammer-Mitgliedschaft lohnt sich: Allein im Jahr 2017 hat die AK ihren Mitgliedern 507,1 Millionen Euro gebracht. Rund 231,9 Millionen Euro wurden in arbeitsrechtlichen Angelegenheiten, in Insolvenzrechtsangelegenheiten und im KonsumentInnenschutz herausgeholt. Dazu kommen rund 229 Millionen Euro aus Sozialrechtsangelegenheiten, und im Rahmen der Steueraktion konnten durch die Unterstützung bei der ArbeitnehmerInnenveranlagung 41 Millionen Euro vom Finanzamt zurückgeholt werden. Darüber hinaus wurden Bildungsgutscheine im Wert von fünf Millionen Euro ausgegeben.

Beachtlich ist auch die Zahl der Beratungen, die sich im Jahr 2017 auf zwei Millionen belief. Trotz dieser Erfolge wird die Arbeiterkammer vonseiten der ÖVP/FPÖ-Regierung torpediert. Das verwundert wenig, ist die AK doch Garant dafür, dass die ArbeitnehmerInnen mit einem starken Partner an ihrer Seite ihre Rechte gegenüber den Arbeitgebern durchsetzen können.

Alle fünf Jahre haben die AK-Mitglieder die Möglichkeit, demokratisch mitzubestimmen und ihre VertreterInnen zu wählen. 2019 ist es wieder so weit, und in Zeiten, in denen versucht wird, die Vertretung der ArbeitnehmerInnen zu schwächen, ist es umso wichtiger, mit einer hohen Wahlbeteiligung ein klares Signal zu senden. Doch wie läuft eine AK-Wahl ab? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

Wer wird gewählt?

Gewählt wird das ArbeitnehmerInnen-Parlament, also die Vollversammlung der jeweiligen Länderkammer. Die so ermittelten KammerrätInnen wählen in ihrem Bundesland den/die AK-Präsidenten/-präsidentin und den Vorstand. Sie überwachen das Budget der AK und somit die korrekte Verwendung der Mitgliedsbeiträge. Die KammerrätInnen aus den Ländern werden auch in die Hauptversammlung der Bundesarbeitskammer entsandt sowie in Gremien der Sozialversicherungsträger, wie zum Beispiel der AUVA und der Pensionsversicherungsanstalt.

Wer ist wahlberechtigt?

Automatisch wahlberechtigt sind alle – am Stichtag – umlagepflichtigen AK-Mitglieder. Dazu gehören Angestellte, ArbeiterInnen und freie DienstnehmerInnen. Nicht automatisch wahlberechtigt sind Arbeitslose, die AK-Mitglieder sind, geringfügig Beschäftigte, Karenzierte, Präsenz- und Zivildiener im aufrechten Beschäftigtenverhältnis und Lehrlinge. Sie können sich aber per Antrag rechtzeitig in die Wählerliste eintragen lassen.

Wie wird gewählt?

In zahlreichen Betrieben werden Betriebswahlsprengel eingerichtet. Je nach Betriebsstruktur sind mehrere Wahlzeiten und unterschiedliche Wahlorte für einen Betrieb möglich. Die Wahl im Betriebswahlsprengel kann an einem oder mehreren Tagen innerhalb des Wahlzeitraums stattfinden. Wahlberechtigte, die nicht in ihrem Betrieb wählen können, weil kein Betriebswahlsprengel eingerichtet ist, bekommen automatisch eine Wahlkarte zugesandt. Mit der Wahlkarte können die Wahlberechtigten einfach und bequem wählen: entweder per Briefwahl oder in einem der öffentlichen Wahllokale.

Wer einem Betriebswahlsprengel zugeordnet ist, aber zum Zeitpunkt der Wahl im Betrieb nicht anwesend sein wird, kann ebenfalls – rechtzeitig – eine Wahlkarte beantragen, um seine Stimme per Briefwahl oder in einem der öffentlichen Wahllokale abzugeben.

Wann wird gewählt?

Länderkammer Wahltermin Stichtag
AK Vorarlberg 28.1.-7.2.2019 5.11.2018
AK Tirol 28.1.-7.2.2019 5.11.2018
AK Salzburg 28.1.-8.2.2019 8.10.2018
AK Kärnten 4.3.-13.3.2019 26.11.2018
AK Oberösterreich 19.3.-1.4.2019 3.12.2018
AK Burgenland 20.3.-2.4.2019 3.12.2018
AK Niederösterreich 20.3.-2.4.2019 3.12.2018
AK Wien          20.3.-2.4.2019 03.12.2018
AK Steiermark    28.3.-10.4.2019 19.12.2018

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