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PRO-GE Jugend: JVR bleibt!

Geht doch! Regierung übernimmt Gewerkschaftsposition beim Jugendvertrauensrat

Der Kampf für den JVR hat sich ausgezahlt.

PRO-GE Jugendvorsitzender Josef Rehberger

Die PRO-GE befürwortet den Verbleib des Jugendvertrauensrates. Mit dem Verzicht der türkis-blaue Koalition auf die in ihrem Regierungsprogramm vorgesehene Abschaffung der Jugendvertrauensräte hat die Regierung sinnvollerweise auf die Gewerkschaftsposition eingeschwenkt. Mit der ÖGJ Kampagne „JVR bleibt“ hatte die PRO-GE Jugend seit Bekanntwerden der Pläne der Bundesregierung gegen die Abschaffung des Jugendvertrauensrates gekämpft.

PRO-GE Jugendvorsitzender Josef Rehberger, der selbst Jugendvertrauensrat ist, begrüßt nun die Meinungsänderung: „Die Abschaffung des JVR wäre eine demokratiepolitische Bankrotterklärung gewesen. Umso erfreulicher ist es, dass die Regierung in dieser Angelegenheit eingelenkt hat. Durch den Jugendvertrauensrat finden junge Menschen im Betrieb mit ihren Anliegen Gehör und es wird auf Missstände – beispielsweise in der Lehrlingsausbildung - hingewiesen“, so Rehberger.

„Bemerkenswert ist, dass sich jetzt gerade der ÖAAB-Bundesobmann August Wöginger als Retter des Jugendvertrauensrates präsentiert, obwohl es gerade die ÖVP war, die in ihrem Regierungsprogramm die Abschaffung der JVR gefordert hatte“, kritisiert Rehberger.

Für die PRO-GE ist und bleibt der Jugendvertrauensrat eine wichtige betriebliche Mitbestimmungsmöglichkeit für die Lehrlinge. Deshalb unterstützt die PRO-GE Jugendabteilung auch Jugendvertrauensräte, bietet Weiterbildungsseminare für Jugendvertrauensräte an und ist kompetenter Ansprechpartner bei der Durchführung von JVR-Wahlen und Problemen in den Betrieben. „Der Kampf für den JVR hat sich ausgezahlt“, so Rehberger.


 

 

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