Um dir bestmögliches Service zu bieten, speichert proge.at Informationen über deinen Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Website erklärst du dich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber findest Du in der Datenschutzerklärung.
www.proge.at

Erfolg für ältere Arbeitslose: Aktion 20.000 verlängert!

SPÖ-Fristsetzungsantrag mit Stimmen von FPÖ und Jetzt angenommen, Abstimmung spätestens im September-Plenum.
Ein Erfolg für alle Arbeitslosen über 50 Jahre ist der angenommene SPÖ-Fristsetzungsantrag zur Aktion 20.000. Damit soll die von der schwarz-blauen Regierung nicht verlängerte Aktion weiter laufen können. Die Aktion 20.000 wurde 2017 von der damaligen SPÖ-ÖVP-Regierung ins Leben gerufen, mit dem Ziel, geförderte und nach Kollektivvertrag bezahlte Arbeitsstellen bei Gemeinden, NGOs und sozialen Unternehmen für Langzeitarbeitslose über 50 zu schaffen. Auch wenn die Evaluierungsergebnisse von Ex-Ministerin Hartinger-Klein nicht vorliegen, ziehen AMS-Landesstellen wie Wien oder Steiermark erfolgreiche Bilanz: Etwa 30 Prozent der Personen werden über den Förderzeitraum hinaus weiterbeschäftigt.
 
Die letzten Arbeitsmarktdaten bestätigen den Handlungsbedarf, denn der erfreuliche Rückgang der Arbeitslosenzahlen kommt nicht bei allen Menschen an. Bei arbeitssuchenden Personen und Schulungsteilnehmern die 50 Jahre und älter sind, gab es erneut einen Anstieg. Im Juni waren es 93.290 Betroffene. Damit ist jeder dritte Arbeitssuchende 50 Jahre oder älter. "ÖVP und NEOS sind diese Menschen offenbar nicht wichtig. Denn ein geförderter Arbeitsplatz kostet der Allgemeinheit nur geringfügig mehr als die Unterstützung für einen Arbeitslosen. Und was es für jemanden bedeutet, nach längerer Zeit endlich wieder eine Arbeit zu haben und gebraucht zu werden, ist mit Geld sowieso nicht aufzuwiegen", so PRO-GE Bundesvorsitzender Rainer Wimmer.

Das könnte Sie auch interessieren

11.07.2019

Papamonat und Anrechnung der Karenzzeiten

Die Neuerungen im Arbeitsrecht im Detail.
02.07.2019

Skandal im Nationalrat: FPÖ fällt um, keine Verbesserungen für NachtschwerarbeiterInnen

PRO-GE fordert, dass Abschläge im Pensionssystem überdacht werden.
01.07.2019

PRO-GE will Wiederaufnahme der Aktion 20.000

Weg mit dem Sparstift bei Maßnahmen für Arbeitslose. Schon jeder dritte Arbeitslose über 50.
27.06.2019

Papamonat und Karenzanrechnung sind keine Wahlzuckerl!

Endlich Chance auf Politik für ArbeitnehmerInnen
18.06.2019

Jetzt online unterzeichnen!

Parlamentarische Bürgerinitiative zur Absicherung des Pensionssystems.
13.06.2019

ÖVP, NEOS und FPÖ verhindern Verbesserungen für LeiharbeiterInnen

ÖAAB-Obmann Wöginger gegen 10-Prozent-Begrenzung und verpflichtende Übernahme

45 Jahre sind genug!

Rainer Wimmer fordert abschlagsfreie Pensionen nach 45 Beitragsjahren.

Artikel weiterempfehlen

Newsletterauswahl

PRO-GE Newsletter

Geschlecht
Geschlecht:
Name