Um dir bestmögliches Service zu bieten, speichert proge.at Informationen über deinen Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Website erklärst du dich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber findest Du in der Datenschutzerklärung.
www.proge.at

Fleischer-KV: Verhandlungen gehen in die 5. Runde

Nächste Verhandlungsrunde ist am Montag, 23. September

Streitpunkte Lohnerhöhung und Umziehzeiten - Betriebsversammlungen geben der Gewerkschaft Rückenwind

Die Lohnverhandlungen der Gewerkschaft PRO-GE für die rund 13.000 ArbeiterInnen in der österreichischen Fleischindustrie und im Fleischergewerbe gehen Montagmittag in die mittlerweile fünfte Verhandlungsrunde. Die letzte Verhandlung am 4. September war an dem enttäuschenden Lohnangebot der Arbeitgeber und an der Bezahlung von Umziehzeiten gescheitert.

Die Gewerkschaft fordert faire Lohnerhöhungen von mindestens 2,8 Prozent. Die Arbeitgeber bieten derzeit lediglich 2,3 Prozent und verweisen auf den Preisdruck des Handels. "Das die Beschäftigten für den Preiskampf im Handel zahlen sollen, ist absolut inakzeptabel", stellt PRO-GE Verhandlungsleiter Erwin Kinslechner klar.

Der zweite Streitpunkt der KV-Verhandlungen betrifft die Umsetzung des OGH-Urteils, wonach Umziehzeiten als Arbeitszeiten abzugelten sind. Die Arbeitgeberseite wollte diese Bezahlung der Umkleidezeit der Lohnerhöhung gegenrechnen. "Das ist klarerweise nicht sehr zielführend", kommentiert Kinslechner. Und: "Wir werden sicher nicht zulassen, dass den Arbeiterinnen und Arbeitern mit einer Hand ausbezahlt wird, was ihnen mit der anderen aus der Tasche gezogen wird. Die Betriebsversammlungen in den letzten Wochen geben uns für die nächsten Verhandlungen enormen Rückenwind", betont Kinslechner.

Das könnte Sie auch interessieren

20.05.2020

Chemische Industrie: Ab Montag Protestaktionen in den Betrieben

BetriebsrätInnenkonferenz fordert wesentlich verbessertes Arbeitgeber-Angebot
19.05.2020

KV Abschluss Elektro-/Elektronikindustrie

+1,6 Prozent und mindestens 150 Euro Corona-Prämie
14.05.2020

Chemische Industrie: Arbeitgeberangebot bedeutet realen Einkommensverlust

Arbeitgeber haben KV-Verhandlungen abgebrochen – Betriebliche Maßnahmen werden vorbereitet
13.05.2020

Papierindustrie: Unzureichendes Angebot der Arbeitgeber

Keine Einigung in dritter KV-Runde
12.05.2020

Saugute Geschäfte?

In österreichischen Schlachthöfen herrschen zwar bessere Bedingungen als in Deutschland. Dennoch gibt es Probleme.

Artikel weiterempfehlen

Newsletterauswahl

PRO-GE Newsletter

Geschlecht
Geschlecht:
Name

Mit dem Absenden dieses Formulars stimme ich der Verarbeitung meiner eingegebenen personenbezogenen Daten gemäß den Datenschutzbestimmungen zu.