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Brauerei-KV: Betriebsräte fordern Abschluss am Montag

Scheitert auch die fünfte Runde, finden Betriebsversammlungen statt.

Arbeitgeber-Angebot völlig unzureichend

Die 80 Teilnehmer der am Mittwoch abgehaltenen Betriebsrätekonferenz der österreichischen Brauindustrie fordern in einer einstimmig beschlossenen Resolution von den Arbeitgebern einen fairen Lohn- und Gehaltsabschluss in der für Montag angesetzten fünften Verhandlungsrunde. Fast zwei Monate nach Verhandlungsstart am 29. August liegt das Arbeitgeber-Angebot für die rund 3.500 Beschäftigten bei gerade einmal der Inflationsabdeckung plus einer Einmalzahlung. "Trotz sehr guter Ertragslage verschleppen die Arbeitgeber wieder einmal die Verhandlungen mit einem vollkommen unzureichenden Angebot", kritisieren die beiden Verhandlungsleiter der Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp, Anton Hiden und Bernhard Hirnschrodt. Sollten auch die Verhandlungen am Montag scheitern, werden als nächster Schritt österreichweit Betriebsversammlungen einberufen.

Seit 1. Oktober sollte der neue Kollektivvertrag der Brauindustrie bereits gelten. Nach mittlerweile vier Verhandlungsrunden bieten die Arbeitgeber 1,8 Prozent Lohn- und Gehaltserhöhung und eine Einmalzahlung von 150 Euro. "Bei einer Inflationsrate von 1,75 Prozent bleibt den Beschäftigten so gut wie keine Reallohnerhöhung", ärgern sich Hiden und Hirnschrodt. "Die Betriebsräte haben bei der Konferenz klar gemacht, was sie und die Beschäftigten sich für Montag erwarten: Einen Abschluss, der die wirtschaftlichen Erfolge der Branche widerspiegeln." Andernfalls werde in Betriebsversammlungen mit den Beschäftigten weitere gewerkschaftliche Maßnahmen beraten und beschließen, die zur Durchsetzung der Forderung dienlich sind, wie es in der Resolution heißt.

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