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Metaller-KV: Abschluss Nichteisenmetallindustrie

2,6 bis 2,8 Prozent mehr Lohn ab 1. November, neuer Mindestlohn 2.000 Euro

Zweiter Abschluss der Herbstlohnrunde 2019 in der Metallindustrie

Zwei Tage nach der Einigung mit dem Fachverband der Metalltechnischen Industrie (FMTI) haben die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp am 30. Oktober den zweiten Abschluss der diesjährigen Verhandlungen für einen einheitlichen Kollektivvertrag Metallindustrie erreicht. Das Verhandlungsergebnis für die Beschäftgiten der Nichteisenmetallindustrie entspricht in allen Belangen den am Montag mit dem FMTI erzielten Vereinbarungen.

Die kollektivvertraglichen Mindestlöhne werden ebenso wie die IST-Löhne gestaffelt um 2,6 bis 2,8 Prozent erhöht. In den Beschäftigungsgruppen A und B wird der Mindestlohn auf 2.000 Euro angehoben, das entspricht einer Steigerung von 4,46 Prozent. Die Lehrlingsentschädigungen werden um 2,7 Prozent erhöht.

Der Abschluss im Überblick:

  • Mindestlöhne und Grundgehälter: + 2,6 bis 2,8 %
  • Neuer Mindestlohn: 2.000 Euro
  • IST-Löhne und -Gehälter: + 2,6 bis 2,8 %
  • Lehrlingsentschädigungen: + 2,7 %
  • Zulagen: + 2,6 %
  • Aufwandsentschädigungen: + 2 %
  • Umwandlung von Geldansprüchen in mehr Freizeit (Jubiläumsgeld)
  • Geltungsbeginn: 1. November 2019
  • Laufzeit: 12 Monate

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