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Löhne in der Fahrzeugindustrie steigen um 2,6 bis 2,8 %

Vierter Abschluss für einen einheitlichen KV Metallindustrie

Neuer Mindestlohn 2.000 Euro ab 1. November

Bei den Verhandlungen für einen einheitlichen Kollektivvertrag für die rund 195.000 Beschäftigten der österreichischen Metallindustrie ist PRO-GE und GPA-djp der vierten von sechs Abschlüssen gelungen. Mit dem Fachverband der Fahrzeugindustrie einigten sich die Gewerkschaften am 31. Oktober auf idente lohn- und rahmenrechtliche Verbesseungen wie in den drei bereits erzielten Abschlüssen.

Die kollektivvertraglichen Mindestlöhne in der Fahrzeugindustrie steigen ab 1. November zwischen 2,6 und 2,8 Prozent, ebenso die Ist-Löhne. In den Beschäftigungsgruppen A und B werden die neuen Mindestlöhne mit 2.000 Euro festgesetzt und damit um bis zu 4,46 Prozent erhöht. Die Lehrlingsentschädigungen werden um 2,7 Prozent angehoben. Im Rahmenrecht erhalten die Beschäftigten einen Anspruch darauf, Jubiläumsgelder in einen Monat bezahlte Freizeit umzuwandeln. Der Verbrauch kann dabei individuell vereinbart werden.

Das Ergebnis im Überblick:

  • Mindestlöhne und Grundgehälter: + 2,6 bis 2,8 %
  • Neuer Mindestlohn: 2.000 Euro
  • IST-Löhne und -Gehälter: + 2,6 bis 2,8 %
  • Lehrlingsentschädigungen: + 2,7 %
  • Zulagen: + 2,6 %
  • Aufwandsentschädigungen: + 2 %
  • Umwandlung von Geldansprüchen in mehr Freizeit (Jubiläumsgeld)
  • Geltungsbeginn: 1. November 2019
  • Laufzeit: 12 Monate

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