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SECOP-Schließung: Große Solidarität bei Protestmarsch

Rund 250 MitarbeiterInnen verlieren ihren Arbeitsplatz
Die Kompressorenherstellung bei der Firma SECOP in Fürstenfeld soll bis 2020 in die Slowakei und nach China verlegt werden. Damit verlieren über 250 MitarbeiterInnen ihren Arbeitsplatz. Am 12. November gab es deshalb einen Protestmarsch, um einerseits Solidarität mit den Beschäftigten zu bekunden, andererseits vielleicht doch noch ein Umdenken zu bewirken. PRO-GE, Arbeiterkammer aber auch die Politik sicherten den ArbeitnehmerInnen vollste Unterstützung beim Kampf um ihre Arbeitsplätze zu. Beim Protestmarsch zogen mehrere hundert TeilnehmerInnen vom Firmengelände zum Rathausplatz nach Fürstenfeld. Auf Transparenten machten sie ihrem Ärger Luft.
 
Schwerer Schlag für die gesamte Region
 
„Für die Beschäftigten und ihre Familien ist die überfallsartige Schließung besonders bitter, wurde ihnen doch erst vor Kurzem der langfristige Erhalt des Produktionsstandortes in Aussicht gestellt. Nun stehen sie plötzlich ohne Zukunftsperspektive da“, zeigt sich auch Hubert Holzapfel, Landessekretär der PRO-GE Steiermark, von der Nachricht erschüttert. Es sei ein herber Schlag für die gesamte Region.
 
EU-Wettbewerbsbehörde prüft offenbar rechtliche Schritte gegen Produktionsverlagerung
 
Derzeit wird laut Berichten auf orf.at auch von Seiten der EU-Wettbewerbsbehörde geprüft, ob es nicht rechtliche Maßnahmen gäbe um gegen die Produktionsverlagerung vorzugehen. Denn das Werk wurde erst kürzlich vom Vorbesitzer, dem Nidec-Konzern, an einen Investmentfonds, der von der Münchner Kapitalgesellschaft Orlando beraten wird, verkauft. Der Nidec-Konzern musste sogar laut Berichten für den neuen Besitzer etwa 32 Millionen Euro zur Standortsicherung für das Werk hinterlegen. Es sei nun unklar, was mit den Millionen passiert wenn die Produktion jetzt geschlossen wird. Bericht auf orf.at: Secop: Belegschaft protestiert, EU prüft 

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