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Metallgewerbe: 2.000 Euro Mindestlohn ab 2021

Löhne, Zulagen, Aufwandsentschädigungen und Lehrlingsentschädigungen steigen um 2,5 Prozent

Bei den Kollektivvertragsverhandlungen für die mehr als 110.000 ArbeiterInnen und die rund 17.000 Lehrlinge des Metallgewerbes konnte die Gewerkschaft PRO-GE in der dritten Verhandlungsrunde am 2. Dezember einen erfolgreichen Abschluss erzielen. Die kollektivvertraglichen Mindestlöhne werden ebenso wie die Ist-Löhne um 2,5 Prozent erhöht. Der niedrigste Mindestlohn wird in zwei Etappen (1. Jänner 2020 und 1. Jänner 2021) auf 2.000 Euro angehoben. Das bedeutet eine Erhöhung der untersten Lohngruppen um 3,11 bzw. 3,03 Prozent. „Dieser wichtige Abschluss bringt ordentliche Reallohnsteigerungen für die Beschäftigten. Vor allem das kräftige Plus bei den niedrigen Einkommen stärkt die Kaufkraft“, betont Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der PRO-GE.

Die Lehrlingsentschädigungen steigen um 2,5 Prozent. Zulagen und Aufwandsentschädigungen werden um 2,5 Prozent erhöht. Die Nachtarbeitszulage und die Schichtzulage für die dritte Schicht steigen sogar um 6,64 Prozent. Ebenso gibt es die Möglichkeit für ArbeitnehmerInnen, statt der Ist-Lohnerhöhung zusätzliche Freizeit zu vereinbaren. Für 2020 sind dies mindestens drei Stunden und 45 Minuten pro Monat. Voraussetzung für diese individuelle Freizeitoption ist eine Betriebsvereinbarung.

Der Geltungsbereich des Kollektivvertrags Metallgewerbe betrifft viele verschiedene Berufsgruppen: Unter anderem Elektrotechnik, Metalltechnik, Mechatronik und Kfz-Mechanik sowie die Gruppe der Installateure.
Der neue Kollektivvertrag gilt ab 1. Jänner 2020.


Der Abschluss in Kürze

-    KV-Lohnerhöhung: + 2,5 Prozent
-    Ist-Lohnerhöhung: + 2,5 Prozent
-    Neuer Mindestlohn: 1.941,24 Euro
-    Ab 1. Jänner 2021: neuer Mindestlohn 2.000 Euro
-    Lehrlingsentschädigung: + 2,5 Prozent
-    Zulagen und Aufwandsentschädigungen: + 2,5 Prozent (Nachtarbeitszulage und Schichtzulage/dritte Schicht: + 6,64 Prozent)
-    Freizeitoption

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