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Gute Lohnabschlüsse stabilisieren österreichische Wirtschaft

Kleine und mittlere Einkommen rasch mit Steuerreform entlasten
Heute wurde von WIFO und IHS die Konjunkturprognose für das Jahr 2020 präsentiert. Für den Bundesvorsitzenden der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE), Rainer Wimmer, zeigt sich erneut, dass die Lohnabschlüsse der letzten Monate von gesamtwirtschaftlicher Vernunft geprägt waren. „Österreichs Bruttoinlandsprodukt wird mit 1,7 Prozent 2020 etwas schwächer wachsen als im Vorjahr, von einer Rezession sind wir aber weit entfernt. Gestützt wird die österreichische Konjunktur nach wie vor vom privaten Konsum, der laut den Wirtschaftsforschern im kommenden Jahr sogar noch steigen wird. Das ist nur möglich, weil den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mehr im Börsel bleibt“, sagt Wimmer.
 
„All jene, die die letzten Lohnabschlüsse als überschießend kritisierten, werden durch die Prognosen eines Besseren belehrt. Eine stabile Wirtschaft braucht dringend eine gute Binnennachfrage, vor allem dann, wenn in Teilen der Welt die Unsicherheitsfaktoren zunehmen“, so Wimmer. Ebenso dürfe man nicht zulassen, dass Risiken, die durch internationale Krisen verursacht werden, auf die österreichischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abgewälzt werden. „Die Beschäftigten leisten viel und tragen dazu bei, dass – trotz Abschwächungen – die Wirtschaft solide wächst. Gute Lohnabschlüsse tragen dem Rechnung“, betont der Gewerkschaftsvorsitzende. 
 
Auch der Staatshaushalt profitiert von den Lohnzuwächsen, der Budgetüberschuss ist vor allem den Lohnsteuereinnahmen zuzurechnen. „Die kommende Regierung sollte daher den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einen Teil zurückgeben und rasch niedrige und mittlere Einkommen entlasten. Wir brauchen eine Steuerreform, die nicht nur Geschenke für Unternehmen enthält, sondern eine echte Besserstellung für die Beschäftigten und die PensionistInnen bringt“, so Wimmer.
 

 

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