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Mineralölindustrie: 2,6 Prozent mehr Lohn

Mindesterhöhung 70 Euro; neuer Mindestlohn 2.054,07 Euro

Bei den Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 4.100 Beschäftigten der österreichischen Mineralölindustrie erreichten die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp am späten Abend des 21. Jänner einen erfolgreichen Abschluss. Die kollektivvertraglichen Mindestlöhne steigen mit 1. Februar um 2,6 Prozent. Die Ist-Löhne werden ebenfalls um 2,6 Prozent erhöht, mindestens aber um 70 Euro.

Die Nachtarbeitszulage bei 36-Stundenwoche wird jener bei 38-Stundenwoche gleichgestellt, bisher galten hier unterschiedliche Werte. Gleiches gilt für die Schichtzulage. Im Rahmenrecht erfolgt eine zeitgemäße Anpassung der Formulierungen zu den Dienstverhinderungsgründen.

Mit diesem Ergebnis wird der wirtschaftlichen Lage der Branche als auch der Inflationsentwicklung im Sinne einer ordentlichen Kaufkraftentwicklung Rechnung getragen", zieht PRO-GE Verhandlungsleiter Manfred Anderle eine positive Bilanz der Verhandlungen.

Das Ergebnis im Überblick:

  • + 2,6 % Mindestlohn
  • Neuer Mindestlohn € 2.054,07
  • Erhöhung der Vorrückungsbeträge um 2,6 %
  • + 2,6 % Ist-Lohn – mindestens EUR 70,00
  • + 2,6 % Lehrlingsentschädigung
  • + 2,6 % Zulagen und Trennungskostenentschädigungen
  • + 2,05 % Reisekosten und Aufwandsentschädigungen
  • Änderungen im Rahmenrecht
    • Verbesserter Überstundenzuschlag an Sonntagen
    • Änderung der Schichtzulage/Nachtarbeitszulage  
    • Verbesserungen bei Dienstverhinderungen
  • Geltungsbeginn: 1. Februar 2020
  • Laufzeit: 12 Monate

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