Um dir bestmögliches Service zu bieten, speichert proge.at Informationen über deinen Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Website erklärst du dich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber findest Du in der Datenschutzerklärung.
www.proge.at

Neujahrsbrunch der PRO-GE Kärnten

Goach vermisst im Regierungsprogramm dringend zukunftsweisende Maßnahmen
Zahlreiche BetriebsrätInnen folgten der Einladung.
Neujahrsbrunch 2020 der PRO-GE Kärnten Zahlreiche BetriebsrätInnen folgten der Einladung.
Traditionsgemäß hat der PRO-GE Landesvorsitzende Günther Goach auch heuer zum Neujahrsbrunch in die Arbeiterkammer geladen. Viele BetriebsrätInnen u.a. aus der Metall-, Chemie- und Textilbranche folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit um sich auszutauschen und über neue gewerkschaftliche Herausforderungen zu diskutieren.
 
 
Hauptthema war das türkis-grüne Regierungsprogramm und was es für die ArbeitnehmerInnen bedeutet. Ein Großteil des Programmes erfülle nicht den Anspruch, ein Regierungsprogramm zu sein, resümierte Goach: „Das türkis-grüne Papier lässt in vielen Teilen nur vermuten, wohin die Reise gehen soll. Wesentliche Punkte wie der Steuerbereich, Gesundheit und Pflege, leistbares Wohnen und Klimaschutz sind nur oberflächlich ausgeführt. Wo es dringend zukunftsweisende Maßnahmen braucht, darum wurde ein großer Bogen gemacht.“ Er bekräftigte die Forderungen der Arbeitnehmervertretungen nach der Abschaffung der kalten Progression, einem österreichweit einheitlichen Pflegesystem, das der Zukunft gewachsen ist und effizienten Bildungsmaßnahmen für die Jugend im Land.
 
Sozialer Zusammenhalt ist Garant für erfolgreiche Zukunft Österreichs
 
Scharfe Kritik äußerte er an der Umfärbeaktion der Sozialversicherung. Die Abschaffung der Hacklerregelung als erste Botschaft, lasse auf nichts Gutes schließen: „Wir werden genau hinschauen, ob Politik für die Wirtschaft oder die Menschen im Land macht. Die Arbeitnehmer tragen ihren Anteil zur Wertschöpfung bei, daher haben sie einen gerechten Anteil verdient.“ Nichts abgewinnen kann Goach Kanzler Kurz Aussagen beim Weltwirtschaftstreffen in Davos, mit denen er sich gegen das Gesellschaftskonzept der Gemeinschaft stellte. „Auch der Bundeskanzler wird im Geschichteunterricht gelernt haben, wohin uns Entsolidarisierung und das Recht des Stärkeren gebracht haben. Eine erfolgreiche Zukunft Österreichs kann es nur mit sozialem Zusammenhalt geben: Dazu gehören die Entlastung der Mittelschicht und Hilfe für jene, die Hilfe brauchen. Diejenigen, die am meisten haben, müssen einen gerechten Anteil leisten. Das Auseinanderdividieren der Bevölkerung ist gefährlich.“

Das könnte Sie auch interessieren

13.02.2020

Wo finde ich die PRO-GE Seminarangebote?

Ein Erklärvideo zeigt, was du beim Login für die exklusiven Seiten des BetriebsrätInnen-Service beachten musst.
11.12.2019

Gartenbaubetriebe Kärnten

Bis zu 5,1 Prozent Lohnsteigerung auf dem Weg zu 1.500 Euro Mindestlohn
14.11.2019

Konflikt bei Mondi Frantschach

Betriebsrat holt Streikfreigabe ein
13.11.2019

SECOP-Schließung: Große Solidarität bei Protestmarsch

Rund 250 MitarbeiterInnen verlieren ihren Arbeitsplatz
04.11.2019

Schuster, bleib bei deinen Leisten!

Der Traditionsbetrieb Hartjes in OÖ entwickelte sich zum größten heimischen Schuhhersteller.

Artikel weiterempfehlen

Newsletterauswahl

PRO-GE Newsletter

Geschlecht
Geschlecht:
Name

Mit dem Absenden dieses Formulars stimme ich der Verarbeitung meiner eingegebenen personenbezogenen Daten gemäß den Datenschutzbestimmungen zu.