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PRO-GE fordert Schutz der ArbeiterInnen in Produktionsbetrieben

Wimmer: Desinfektionsmittel, Schutzkleidung zur Verfügung stellen und Mindestabstände ermöglichen.
Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der PRO-GE
Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der PRO-GE Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der PRO-GE

"Vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist es derzeit nicht möglich, ihre Arbeit im Home-Office zu verrichten. Dazu gehören auch die ArbeiterInnen in vielen Produktionsbetrieben, die derzeit Unschätzbares für Österreich leisten. Sie stellen Lebensmittel oder medizinischen Produkte her, reparieren Fahrzeuge, warten Anlagen und halten Produktionsketten am Laufen. Ich fordere die Arbeitgeber auf, für die Sicherheit ihrer Mitarbeiter zu sorgen und alles dafür zu tun, dass die Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus in den Fabrikshallen und Werkstätten minimiert wird", so der Vorsitzende der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE), Rainer Wimmer.

Auch Eltern mit Kinderbetreuungspflichten sollen generell die Möglichkeit haben, zu Hause zu sein. "Gerade den ArbeiterInnen in der Produktion wird dies meist verwehrt", kritisiert Klaudia Frieben, Bundesfrauenvorsitzende der PRO-GE. Dies sei unverantwortlich und mache manche zu Eltern zweiter Klassse.

Ansteckungsrisiko senken

Wimmer betont, dass der empfohlene Abstand von mindestens einem Meter zwischen den Beschäftigten eingehalten werden müsse. Ebenso müsse man ArbeiterInnen die Gelegenheit geben, sich regelmäßig die Hände zu waschen, es müssen Desinfektionsmittel bereitgestellt werden und es sollten ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen, damit man auf das Auto ausweichen kann und man nicht gezwungen ist, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. 

Schichtpläne und Pausengestaltung anpassen

"Von angepassten Schichtplänen über Schutzkleidung bis hin zur Pausengestaltung, damit sich nicht zu viele Personen gleichzeitig in den Pausenräumen aufhalten - die Unternehmer haben zahlreiche Möglichkeiten, das Ansteckungsrisiko zu senken. Die Gewerkschaft PRO-GE und die BetriebsrätInnen werden genau darauf achten, dass die ArbeiterInnen bestmöglich geschützt werden", sagt Wimmer.

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