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Wimmer: Neues Kurzarbeitsmodell auch für Arbeitskräfteüberlasser wichtig

Kurzarbeitsentscheidung für 2.500 Beschäftigte bei TTI
Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der PRO-GE
Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der PRO-GE Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der PRO-GE

Der Einsatz von Kurzarbeit wird in Österreich tausende Arbeitsplätze retten. Einzig, die Unternehmen müssen diese auch vereinbaren und nicht die Beschäftigten kündigen. Daher ist es aus Sicht der Gewerkschaft PRO-GE sehr positiv, dass mit dem neuen Kurzarbeitsmodell auch Zeitarbeitsfirmen diese Möglichkeit in Anspruch nehmen können. Das heißt konkret:  Zum einen sind überlassene Arbeitskräfte förderbar, wenn sie im Beschäftigerbetrieb von Kurzarbeit betroffen sind. Zum zweiten sind auch ZeitarbeiterInnen förderbar, wenn zum Beispiel der Beschäftigerbetrieb jetzt aufgrund der Corona-Maßnahmen zusperren musste oder Monteure kein Quartier mehr im Einsatzort finden.

TTI beantragt Kurzarbeit

Weiters kann ein Zeitarbeitsunternehmen selbst Kurzarbeit beantragen und so den Menschen ein Stück weit Sicherheit und Zukunftsoptimismus geben. So geschehen beim oberösterreichischen Arbeitskräfteüberlasser TTI Austria, der für rund 2.500 ZeitarbeitnehmerInnen und MitarbeiterInnen Kurzarbeit beantragt hat.

Kurzarbeit sichert Einkommen

"Die Sozialpartner haben gemeinsam ein wirklich gutes Modell geschaffen, das den Betrieben als auch den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern durch die Krise helfen kann. Die Kurzarbeit sichert Beschäftigung und Einkommen der Menschen. Die Entscheidung von TTI ist daher ein wirklich positives Signal für die gesamte Branche und zeugt von sozialer Verantwortung", sagt Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der PRO-GE.

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