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​PRO-GE fordert höheres Arbeitslosengeld

Nettoersatzrate von 55 auf 70 Prozent steigern, Bezugsdauer um drei Monate erhöhen
Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der PRO-GE
Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der PRO-GE Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der PRO-GE
Die Lage am Arbeitsmarkt ist dramatisch. Mit 1. April sind 562.522 Menschen arbeitslos gemeldet, das ist im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von 52,5 Prozent. Seit 1946 hat es in Österreich nicht mehr soviele Arbeitslose gegeben, meldet das AMS.
 
Der Bundesvorsitzende der PRO-GE, Rainer Wimmer, erneuert daher seine Forderung nach einem höheren Arbeitslosengeld und einer längeren Bezugsdauer. „Abertausende Menschen haben aufgrund der Coronakrise unverschuldet ihren Arbeitsplatz verloren und es wird dauern, bis die Wirtschaft wieder das Niveau vor der Krise erreicht. So wie vonseiten der Bundesregierung für die Selbständigen Pakete geschnürt wurden, muss nun auch jetzt den Arbeitslosen geholfen werden“, sagt Wimmer. 
 
Auskommen sichern und Existenzängste nehmen
 
Er fordert daher die Erhöhung der im OECD-Vergleich niedrigen Nettoersatzrate von 55 auf 70 Prozent sowie eine Verlängerung der Bezugsdauer um drei Monate. „Es ist unrealistisch, zu glauben, dass die vielen arbeitslosen Menschen rasch wieder in den Arbeitsmarkt zurückkehren können. Es werden noch etliche Monate vergehen, bis wieder eine Stabilisierung eintritt. Deshalb müssen wir jetzt handeln, um den Menschen ein Auskommen zu garantieren und ihnen ihre Existenzängste zu nehmen“, so Wimmer. 
 

Mehr zum Thema

>> ORF-Pressestunde mit ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian (29. März 2020)

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