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​Traditionskonditorei Demel: Do&Co entledigt sich älterer MitarbeiterInnen

PRO-GE kritisiert Umgang mit ArbeitnehmerInnen.

Zum Unternehmen Do&Co von Attila Dogudan gehört auch die Traditionskonditorei Demel in der Wiener Innenstadt. Zwar findet der Firmenchef zuletzt unterstützende Worte für die Kurzarbeit und wird in der Zeitung "Österreich" mit den Worten zitiert "ich wäre blöd, wenn ich dann auf bewährte Arbeitskräfte verzichten würde, wenn's wieder losgeht", allerdings werden bei weitem nicht alle ArbeitnehmerInnen mit dem Kurzarbeitsmodell gehalten. Bei Demel werden von 86 Beschäftigten 29 gekündigt, viele wurden per Mail informiert und zwar bevor überhaupt Sozialplanverhandlungen mit Betriebsrat und der zuständigen Gewerkschaft PRO-GE stattfinden konnten.

"Ein wertschätzender Umgang mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern schaut anders aus. Hinzu kommt, dass gerade ältere Beschäftigte über 50 gekündigt werden", ärgert sich Toni Steinmetz von der PRO-GE Wien. Es trifft also jene Menschen, die es auch nach der Krise sehr schwer am Arbeitsmarkt haben werden. "Do&Co nützt die derzeitige Krise schamlos aus, um Ältere los zu werden. Das ist letztklassig", sagt Steinmetz.

Die Gewerkschaft fordert Do&Co auf, mehr Verantwortung für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu zeigen, die Kurzarbeit auf mehr Beschäftigte auszuweiten und einen ordentlichen Sozialplan für die weiter von der Kündigung betroffenen Menschen abzuschließen.

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