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PRO-GE fordert Anspruch auf vorzeitigen Mutterschutz

Keine Ausnahmen für kritische Infrastruktur – auch Frauen in der Produktion müssen geschützt werden

"Schwangere müssen endlich in vorzeitigen, bezahlten Mutterschutz geschickt werden – auch wenn sie in der kritischen Infrastruktur tätig sind", so lautet die Forderung von PRO-GE Bundesvorsitzenden Rainer Wimmer und der Vorsitzenden der PRO-GE Frauen, Klaudia Frieben. "Gerade in der Lebensmittelproduktion sind sehr viele Frauen tätig. Wir erhalten viele Beschwerden von ArbeiterInnen, dass in Produktionsbetrieben nicht ausreichend darauf geachtet wird, das Infektionsrisiko zu minimieren. In vielen Fällen ist es auch gar nicht möglich, den notwendigen Sicherheitsabstand einzuhalten. Es wäre daher das mindeste, schwangere Frauen zu schützen", sagt Wimmer.

Maximaler Schutz gewährleisten

Gerade werdende Mütter seien derzeit besonderen Belastungen ausgesetzt und erleben gerade jetzt eine Ausnahmesituation. Viele Untersuchungen können nicht vorgenommen werden und es bleibt die Unsicherheit, wie es in der Corona-Krise weitergeht. "Hier hätte ich mir von Frauenministerin Susanne Raab gewünscht, dass sie sich bei Gesundheitsminister Anschober und Arbeitsministerin Aschbacher dafür einsetzt, dass Schwangeren der Anspruch auf einen vorzeitigen Mutterschutz gewährt wird", sagt Frieben. 

Sie verweist auf das Arbeitsinspektorat, das anmerkt, dass die Datenlage derzeit noch nicht ausreichend sei, um Fragen zu den Auswirkungen von Covid 19 auf Schwangere und eine eventuelle Übertragung auf das neugeborene Kind durch Muttermilch abschließend zu beantworten. "Frauen werden einem unnötigen Risiko ausgesetzt, die Folgen werden möglicherweise erst zu einem späteren Zeitpunkt sichtbar. Es liegt in der Verantwortung der Regierung, maximalen Schutz sicherzustellen. Werdenden Müttern muss daher rasch Möglichkeit geboten werden, von ihrem Arbeitsplatz fernzubleiben – egal in welcher Branche sie tätig sind", so Frieben.

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>> Schwangerschaft, Arbeitsrecht und Corona

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