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PRO-GE kritisiert Schließung von BP-Schmiermittelwerk

Sozialplan ausverhandelt

Keine wirtschaftliche Notwendigkeit für Betriebsschließung

Wenig Verständnis für die Schließung des BP Schmiermittelwerkes in Wiener Neudorf hat der niederösterreichische Landessekretär der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE), Patrick Slacik: "40 Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz, obwohl überhaupt keine wirtschaftliche Notwendigkeit für das Zusperren des Werkes besteht", wirft Slacik dem Ölmulti vor, Gewinnmaximierung auf Kosten der Beschäftigten und der Region zu betreiben. "Das Wiener Neudorfer Werk hat immer gute Geschäftszahlen ausweisen können und dem Konzern Gewinn eingebracht", bestätigt Roman Kraushofer, zuständiger Regionalsekretär der PRO-GE. "Schade, dass diese erfolgreiche Arbeit der Beschäftigten jetzt so willkürlich beendet wird."

Betriebsrat und Unternehmen haben sich bereits auf einen Sozialplan geeinigt. "Wir haben einen gut dotierten Plan ausverhandeln können, mit dem die wirtschaftlichen Probleme für die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einigermaßen abgefangen werden", sagt Betriebsratsvorsitzender Ralf Peretti. "Trotzdem schmerzt die Schließung. Auch der beste Sozialplan kann die Verunsicherung, die ein Arbeitsplatzverlust mit sich bringt, nicht vollständig ausräumen. Schlussendlich geht es um einschneidende Veränderungen in den persönlichen Lebensumständen der einzelnen Betroffenen, von denen nicht wenige langjährige treue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind."

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