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voestalpine streicht in der Steiermark bis zu 550 Arbeitsplätze

PRO-GE will umfangreichen Sozialplan verhandeln.

Die Ankündigung des Stahl- und Technologiekonzerns voestalpine bis zu 550 Arbeitsplätze in den steirischen Produktionsstandorten Kindberg und Kapfenberg bis Oktober einzusparen, sorgt für Entsetzen. "Das ist für die betroffenen ArbeitnehmerInnen und ihrer Familien sowie für die Region ein sehr, sehr harter Tiefschlag. Gemeinsam mit den BetriebsrätInnen werden wir alles tun, um einen umfangreichen Sozialplan mit dem Konzern zu verhandeln“, sagt Hubert Holzapfel, steierischer PRO-GE-Landessekretär.

Neue Perspektiven schaffen

Die voestalpine beschäftigt derzeit insgesamt rund 9.100 MitarbeiterInnen in der Steiermark. Für die voestalpine Tubulars (Kindberg), die Nahtlosrohre für die Öl- und Gasindustrie herstellt, waren mit Stand 31. März rund 1.100 Arbeitnehmer tätig, für die voestalpine Böhler Aerospace (Kapfenberg) knapp 800. Dort soll nun nach Aussagen des Konzernchefs "nachhaltig angepasst" werden. Von den Einsparungen sind etwa 250 MitarbeiterInnen in Kindberg und rund 250 bis 300 ArbeitnehmerInnen in Kapfenberg betroffen. Als Grund für den Stellenabbau wird die schwächelnde Nachfrage aus der Öl- und Gasindustrie und aus der Luftfahrtindustrie genannt.

Daher ist es aus Sicht der PRO-GE in einem zweiten Schritt notwendig, rasch neue Arbeitsplatz-Perspektiven für die Menschen zu schaffen. "Es müssen alle an einem Strang ziehen, Politik und Wirtschaft. So geht es um neue Wirtschaftskonzepte und um Investitionen, um den Menschen eine Zukunft zu ermöglichen. Der Kampf gegen Arbeitslosigkeit muss jetzt Priorität haben", fordert Holzapfel.  

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