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MAN Steyr: Gewerkschaften entsetzt über verantwortungslose Kahlschlagstrategie

PRO-GE und GPA-djp: Werden um den Standort kämpfen!

Der zum VW-Konzern gehörende Lkw- und Bushersteller MAN hat angekündigt, in Deutschland und Österreich bis zu 9.500 Stellen zu vernichten. Auch der österreichische Produktionsstandort in Steyr mit rund 2.300 MitarbeiterInnen stehe zur Gänze auf der Abschussliste des Konzerns. In der Ankündigung das Konzerns wird das Vorhaben als „Grundstein für nachhaltigen Unternehmenserfolg“ beschrieben. „Perfider und zynischer kann man einen solchen massiven Kahlschlag nicht ankündigen. Tausende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden nicht nur mit dem Verlust ihrer Arbeitsplätze bedroht, sondern auch noch durch einen übergeschnappten PR-Sprech zusätzlich verhöhnt“, kritisieren die beiden Spitzengewerkschafter Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA-djp).

Die Gewerkschaften fordern statt der angekündigten massiven Arbeitsplatzvernichtung die Ablöse des MAN-Managements und einen Neustart für die künftige Strategieausrichtung des Unternehmens. Vor allem muss dies zusammen mit den BetriebsrätInnen und ArbeitnehmerInnen geschehen. „Das MAN-Management will einsparen. Dann doch bitte bei sich selbst. Den aktuellen Transformationsprozess der Fahrzeugindustrie mit Massenkündigungen und Standortschließungen zu bewältigen, ist sicher keine nachhaltige Zukunftsstrategie. Vielmehr erinnert es schlicht an die dunklen Zeiten des Manchesterkapitalismus“, sagen Wimmer und Dürtscher und kündigen an, dass die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp gemeinsam mit dem MAN-Betriebsrat für den Standort Steyr mit allen Mitteln kämpfen werden.

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