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EVU: KV- und Ist-Löhne werden um mindestens 1,5 Prozent erhöht

Verpflichtende Corona-Prämie von 280 Euro
Die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp haben am 11. Dezember 2020 bei vorgezogenen KV-Verhandlungen aufgrund der Corona-Situation mit den Vertretern der ArbeitgeberInnen der Elektrizitätsversorgungsunternehmungen Österreichs (EVU) Lohnerhöhungen und rahmenrechtliche Verbesserungen für die Beschäftigten erreicht.
 
Es wurde vereinbart, dass mit 1. Februar 2021 die kollektivvertraglichen Mindestlöhne und die Istlöhne, die Lehrlingsentschädigungen, Zulagen und Aufwandsentschädigungen um die durchschnittliche Inflationsrate des Jahres 2020, zumindest aber um 1,5 Prozent, erhöht werden. Darüber hinaus hat man sich auf eine Corona-Prämie von 280 Euro für alle Beschäftigten, die am 1.12.2020 in einem aufrechten Dienstverhältnis sind, geeinigt.
 
Der Abschluss im Detail
 
  • Die Mindestlöhne werden um die durchschnittliche Inflationsrate des Jahres 2020, zumindest aber um 1,5 Prozent, erhöht
  • Die Ist-Löhne werden um die durchschnittliche Inflationsrate des Jahres 2020, zumindest aber um 1,5 Prozent, erhöht
  • Die Zulagen werden um die durchschnittliche Inflationsrate des Jahres 2020, zumindest aber um 1,5 Prozent, erhöht
  • Die Lehrlingsentschädigung wird um die durchschnittliche Inflationsrate des Jahres 2020, zumindest aber um 1,5 Prozent, erhöht
  • Die Aufwandsentschädigungen werden um die durchschnittliche Inflationsrate des Jahres 2020, zumindest aber um 1,5 Prozent, erhöht
  • Die Kinderzulage wird um die durchschnittliche Inflationsrate des Jahres 2020, zumindest aber um 1,5 Prozent, erhöht
  • Einmalige Corona-Prämie: ArbeitnehmerInnen, einschließlich Lehrlinge, die am 1.12.2020 in einem aufrechten Dienstverhältnis sind, erhalten mit der Dezemberabrechnung eine einmalige Corona-Prämie in der Höhe von 280 Euro
 
Rahmenrecht
 
  • Fortführung der Arbeitsgruppe Frauenförderung und der Arbeitsgruppe Schichtarbeit und Arbeiten unter erschwerten Bedingungen
  • Einrichtung einer Arbeitsgruppe zu den Themen Home-Office, Telearbeit und mobiles Arbeiten
 
Geltungstermin: 1. Februar 2021
Laufzeit: 12 Monate

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