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FFP2-Maskenpflicht: PRO-GE fordert Erschwerniszulage für Monteure

Arbeitsalltag wird durch Corona-Maßnahmen erheblich erschwert.
Ab April soll die FFP2-Masken-Pflicht in allen Innenräumen gelten. Toni Steinmetz, Landessekretär der PRO-GE Wien, bezeichnet diesen Vorstoß als unausgegoren und zeigt am Beispiel der Wiener Aufzugsmonteure auf, was diese FFP2- Maskenpflicht für einzelne Berufsgruppen bedeutet. "Ein Aufzugsmonteur überwindet an einem normalem Arbeitstag 100 bis 150 Stockwerke zu Fuß und er trägt dabei eine Werkzeugkiste von mindestens 25 Kilogramm. Dazu kommen noch andere Ersatzteile, die zu transportieren sind, um Reparaturen vornehmen zu können. Das alles mit einer FFP2-Maske zu erledigen, ist unzumutbar und hier helfen auch Maskenpausen nicht", so Steinmetz.
 
Fall für Erschwerniszulage
 
Der Gewerkschafter betont, dass den Monteuren – egal ob Aufzugsmonteur, Schlosser oder Installateur – durch das Tragen einer FFP2-Maske eine Erschwerniszulage zustehe: "Monteure leisten schon unter normalen Bedingungen anstrengende körperliche Arbeit. Das dauerhafte Tragen einer FFP2-Maske ist mehr als Grund genug, dass die Bedingungen für eine Erschwerniszulage erfüllt werden. Die Betriebe können sich hier nicht entziehen und müssen kollektivvertragliche Regelungen einhalten."
 
Gesperrte Toiletten
 
Monteure seien trotz Pandemie dauerhaft im Einsatz, für sie habe es aber keinen Applaus gegeben. Vielmehr habe man auf sie vergessen und keinerlei Regelungen getroffen, um ihren Arbeitsalltag zu erleichtern. "Im Winter wurden die Mittagspausen im Auto verbracht, da die Gastronomie geschlossen hatte. Gerade im städtischen Bereich gab es für viele nicht einmal die Möglichkeit, eine Toilette aufzusuchen, sogar bei Tankstellen wurde der Zugang zu WC-Anlagen untersagt. Für ArbeitnehmerInnen, die den ganzen Tag im Außendienst sind, sind solche Situationen extrem belastend", so Steinmetz, der weiter betont, dass Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wichtig seien und auch von der Gewerkschaft unterstützt würden. Dennoch müssen sie so gestaltet werden, dass der Arbeitsalltag nicht unnötig erschwert wird.

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