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Dritte KV Verhandlung in der Papierindustrie

Gewerkschaften beraten weitere Vorgangsweise

Am 30. April findet die dritte Kollektivvertragsverhandlung für rund 8.000 Beschäftigten in der Papierindustrie statt. Bei den vorherigen Verhandlungen konnte bisher kein Ergebnis erzielt werden. Aus diesem Grund haben die Gewerkschaften PRO-GE und GPA sowie die BetriebsrätInnen aus der Papierindustrie die weitere Vorgansweise beraten.

Die Papierindustrie ist ein Wirtschaftszweig, der zur Grundstoffindustrie zählt. Ihre Produktionspallette reicht von der Herstellung von Papier über Karton bis hin zu Pappe und der Verarbeitung von Zellstoff. Viele der Unternehmen sind international verflochten.

 

 

Gute Voraussetzungen trotz Krise

Wirtschaftlich kann die Papierindustrie zurzeit in „braunes“ und „weißes“ Papier eingeteilt werden. In beiden Bereichen hat sich die wirtschaftliche Situation im letzten Jahr ein wenig unterschiedlich entwickelt. Doch im Großen und Ganzen hat die Papierindustrie das Krisenjahr gut überstanden und es gibt durchwegs positive Signale in Richtung Aufschwung aus der Branche. Es gab kaum Kurzarbeit in der Branche und die ArbeitnehmerInnen haben mit viel Engagement in den besonders schwierigen Zeiten die Produktion aufrechterhalten.

Kollektivvertrag: Lohn und Arbeitsbedingungen

Bei der diesjährigen Branchenarbeitstagung Papier der Gewerkschaften PRO-GE und GPA wurde daher ein Forderungsprogramm besprochen und weitere Strategien bei den Verhandlungen vereinbart. Der Kollektivvertrag regelt die wichtigsten arbeits- und lohnrechtlichen Bedingungen der Beschäftigten.

Gerald Kreuzer, Branchensekretäre von der PRO-GE, der inhaltlich und organisatorisch Koordination der Verhandlung verantwortlich ist, bestätigt die Erwartungshaltung der Beschäftigten. „Die ArbeitnehmerInnen haben in diese Zeit auch besondere Belastungen gehabt, mit all den Corona Schutzmaßnahmen und den unterschiedlichen Schicht- und Arbeitszeitregelungen. Die Produktion wurde mit all den Sicherheitsauflagen aufrechterhalten. Die ArbeitnehmerInnen haben sich dafür eine Abgeltung verdient.“

Ein Danke wird nicht reichen!

Die BetriebsrätInnen bekräftigen auch, dass mit guten Löhnen auch die Kaufkraft und das Einkommen erhalten werden kann, und damit auch letztendlich die Wirtschaft profitiert. „Bei den Beratungen war spürbar, dass unsere Forderungen, richtig sind. Das zeigt das Stimmungsbild aus den Betrieben. Es gibt eine gewisse Erwartung der Beschäftigten. Im Vorjahr gab es einen Corona-Abschluss, heuer wird das nicht genug sein – ein Danke wird nicht reichen!“: unterstreicht Hubert Gangl, Branchenvorsitzender und Sappi-Betriebsrat.

 

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