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Jede/r hat das Recht auf ein gewalt- und angstfreies Leben

Die Broschüre „Gewalt gegen Frauen - Das Gewaltschutzgesetz" der PRO-GE Frauen zum Download
Informationsbroschüre „Gewalt gegen Frauen“
Informationsbroschüre „Gewalt gegen Frauen“

Elf Frauen fielen im Jahr 2021 bereits Morden zum Opfer. Und Tötungsdelikte sind zwar die extremste, aber keineswegs die einzige Form von Gewaltdelikten gegen Frauen. Ganz generell hat die angespannte soziale und wirtschaftliche Situation durch die Corona-Krise zu einem Ansteigen des Konfliktpotentials in Partnerschaften und Familien geführt. Damit einhergehend steigen auch die Fälle von häuslicher Gewalt.

PRO-GE Frauenvorsitzende Klaudia Frieben wirft der Bundesregierung diesbezüglich Untätigkeit vor. "In erster Linie gehören die Ressourcen in der Gewaltprävention ganz massiv aufgestockt", sagt Frieben und kritisiert den Sicherheitsgipfel der Regierung. "Hier gibt es ganz klare Forderungen, aber es geschieht nichts. Damit kann man nicht zufrieden sein."

"Wir fordern 228 Millionen Euro und rund 3.000 Arbeitsplätze in der Gewaltprävention. Dafür gibt es seriöse Berechnungen", so Frieben, die auch ehrenamtliche Bundesvorsitzende des Österreichischen Frauenrings ist. Weitere Forderung sind mehr Schutz für gefährdete Frauen bis zu Personenschutz, die Einbeziehung von Kindern und die Wiederaufnahme der Fallkonferenzen für Hochrisikofälle, wie sie bis 2017 durchgeführt wurden.

Bereits seit zehn Jahren widmen sich die PRO-GE Frauen dem Thema in einer Kooperation mit der Kriminalpolizei. Mit einer eigenen Broschüre wird aufgeklärt über die verschiedenen Formen von Gewalt. "Wir wollen mit dieser Broschüre aufzeigen, dass Frauen Rechte haben, wenn sie Opfer von Gewalt werden und informieren, wohin sie sich um Hilfe wenden können", erläutert Frieben. Die Broschüre soll auch Betriebsrätinnen und Betriebsräte unterstützen, um Opfern von Gewalt und sexueller Belästigung am Arbeitsplatz als kompetente Anlaufstelle zur Verfügung zu stehen.

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