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Metaller-KV: Erste Runden Fahrzeugindustrie und Gießereien

Nächster Verhandlungstermin am 11.10. mit dem FMTI

Am Freitag, 8. oktober wurden die Kollektivvertragsverhandlungen Metallindustrie & Bergbau mit den ersten Verhandlungsrunden mit dem Fachverband Fahrzeugindustrie und der Berufgruppe der Gießereiindustrie fortgesetzt. Erwartungsgemäß blieben beide Verhandlungen ohne Ergebnis. Bereits stattgefunden haben nach der Übergabe des Forderungsprogramms an alle Arbeitgeber-Verbände am 23. September die jeweils erste Runde für die Beschäftigten der Metalltechnischen Industrie, von Bergbau und Stahlindustrie und der Nichteisenmetallindustrie.

Der nächste Termin der diesjährigen Herbstlohnrunde folgt bereits am Montag, 11. Oktober, mit der zweiten Verhandlung mit dem Fachverband der Metalltechnischen Industrie (FMTI). „Die Runde am Montag wird entscheidend sein, wie die Kollektivvertragsverhandlungen für die Metallindustrie heuer weitergeführt werden. Wir haben unsere Forderungen offengelegt, jetzt erwarten wir zügige Gespräche und ein Angebot der Arbeitgeber für Lohnerhöhungen“, kündigt PRO-GE Vorsitzender Rainer Wimmer an.

Die Forderungsschwerpunkte der PRO-GE bei den Kollektivvertragsverhandlungen Metallindustrie sind: Die Erhöhung der Löhne um 4,5 Prozent. Eine deutliche Anhebung der Zulagen für die 2. und 3. Schicht bzw. für die Nachtarbeit. Diese sollen künftig verdreifacht (auf 1,50 Euro pro Stunde) bzw. verdoppelt (auf 5 Euro pro Stunde) werden. Eine Erhöhung der Lehrlingseinkommen auf 1.000 Euro (1. Lehrjahr), 1.300 Euro (2.), 1.600 Euro (3.) und 2.000 Euro (4. Lehrjahr).

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