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Gemeinsam für eine bessere Arbeitswelt!

Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der PRO-GE
Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der PRO-GE Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der PRO-GE

Eine Gewerkschaft ist nur dann stark, wenn sich viele Menschen zu ihren Zielen und Werten bekennen und sich durch eine Mitgliedschaft solidarisch zeigen. Gemeinsam konnten wir 2021 wichtige Erfolge erzielen. So konnten wir in vielen Branchen sehr kräftigte Lohnerhöhungen und deutliche Steigerungen bei den Schichtzulagen und bei den Lehrlingseinkommen erreichen. Nach monatelangem politischem Tauziehen wurde am 1. Oktober 2021 endlich auch die Angleichung von Angestellten und ArbeiterInnen abgeschlossen. Unsere Forderung wurde damit umgesetzt, denn für hunderttausende ArbeiterInnen heißt das, dass nun auch für sie längere Kündigungsfristen bei Kündigung durch den Arbeitgeber gelten.

Agrarbereich: 1.500 Euro Mindestlohn erreicht

Die PRO-GE wird mit aller Kraft den Kampf für Arbeitnehmerrechte und für eine bessere Arbeitswelt fortsetzen. Es geht um höhere Löhne und um mehr Respekt für all jene, die das Land am Laufen gehalten haben. Zum anderen dürfen jene Missstände – etwa in Teilen der Arbeitskräfteüberlassung oder im Bereich der Erntearbeit – die durch die Pandemie aufgedeckt wurden, nicht in Vergessenheit geraten. Mit flächendeckenden 1.500 Euro Mindestlohn im Agrarbereich oder dem Bekenntnis der Sozialpartner, auf mehr Qualität bei beauftragten Leiharbeitsfirmen zu achten, sind uns bereits erste Erfolge gelungen.

Beitrag der Millionäre gefordert

Im neuen Jahr werden wir unseren Fokus auch darauf richten, wer die Kosten der Krise tragen muss. Für uns ist klar: Einsparungen im Sozialbereich oder Massensteuern werden wir nicht hinnehmen. Nur durch unseren starken Sozialstaat ist es uns gelungen, die durch die Pandemie hervorgerufene Wirtschaftskrise zu überwinden und die Auswirkungen für ArbeitnehmerInnen abzufedern.

Wir werden daher für ein gerechtes Steuersystem eintreten, in dem auch die Millionäre und Milliardäre ihren Beitrag leisten. Große Vermögen und Erbschaften dürfen nicht länger geschont werden, während ArbeitnehmerInnen jeden Monat über ihre Steuern und Abgaben den Sozialstaat finanzieren. Das ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern essenziell für die Stabilität unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Ich wünsche allen Mitgliedern der PRO-GE schöne Feiertage und ein gesundes sowie erfolgreiches Jahr 2022! 

Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der PRO-GE

 

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