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Belarus: Repression gegen Gewerkschaften beenden!

PRO-GE fordert sofortige Freilassung von verhafteten GewerkschafterInnen

Im Schatten des Ukraine-Kriegs versuchen die belarussischen Behörden die unabhängigen Gewerkschaften zu zerschlagen. Letzte Woche wurden 16 GewerkschafterInnen – die gesamte Führung des Belarussischen Gewerkschaftskongresses (BKDP): der Präsident der BKDP Aliaksandr Yarashuk, der BKDP-Vizepräsident Siarhei Antusevich, der Präsident der Freien Gewerkschaft der Metallarbeiter (SPM) Aliaksandr Bukhvostau sowie der Präsident der Freien Gewerkschaft von Belarus (SPB) Mikalaj Sharakh –  festgenommen, 14 sind noch immer in Haft.

Die inhaftierten GewerkschafterInnen stehen unter enormem psychologischen Druck. Nach einer mehrstündigen Befragung ist gestern der Vorsitzende der freien Metallarbeitergewerkschaft zusammengebrochen und wurde ins Spital eingeliefert. Die zuständige Delegation des europäischen Parlaments hat eine Stellungnahme dazu abgegeben, die internationalen und europäischen Gewerkschaftsverbände haben unter anderem eine Petition ins Leben gerufen, um die Freilassung der GewerkschafterInnen und politischen Gefangenen in Belarus zu erreichen. Auch die PRO-GE fordert in einem Protestschreiben die unverzügliche Freilassung der GewerkschafterInnen und die Repressalien gegen Gewerkschaften zu beenden.

Seit dem Ukraine Krieg hatten sich die Repressalien und Übergriffe auf unabhängige belarussische VertreterInnen der Radio- und Elektroindustrie-Arbeitergewerkschaft REP, der belarussischen unabhängigen Gewerkschaft BITU und der Freien Gewerkschaft der Metallarbeiter SPM verstärkt. Grund dürfte dafür sein, dass die belarussischen unabhängigen Gewerkschaften, die seit Jahren gegen den Totalitarismus in ihrem Land kämpfen, die Aggression Russlands gegen die Ukraine verurteilen.

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