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EVU: Auftakt für KV-Verhandlungen

Gewerkschaften fordern Reallohnerhöhungen und Arbeitszeitverkürzung

Am Freitag, 11. November 2022, fiel mit dem Wirtschaftsgespräch und der Forderungsübergabe der Startschuss für die diesjährigen Kollektivvertragsverhandlungen für die Beschäftigten in den Elektrizitätsunternehmungen.

Beschäftigte enorm belastet

Im ersten Gespräch zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern wiesen die Gewerkschaften auf die außerordentlich gute Ertragslage der Unternehmen sowie den allgemeinen Arbeitskräftemangel hin. Im Besonderen wurde die enorme Belastung der Beschäftigten in der Branche angesprochen, welche durch die derzeitige Situation in der Energiewirtschaft und durch Arbeitsverdichtung hervorgerufen wird. Daher wurde neben einer realen Erhöhung der Löhne und Gehälter eine Verkürzung der Arbeitszeit gefordert, um den Beschäftigten eine entsprechende Entlastung zu ermöglichen.

Am 15. November geht es weiter 

Die Arbeitgeberseite führte die immensen Investitionserfordernisse, die extremen Kosten bei der Beschaffung und die Schwierigkeiten im Energiehandel ins Treffen. Dies werde durch die derzeit stattfindende öffentliche Diskussion zu den Energiepreisen verschärft. Die Arbeitgeberseite plädierte daher für einen Abschluss "mit Augenmaß".

Die erste Verhandlungsrunde findet am 15. November 2022 statt.

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