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Betriebsversammlungen ab Montag: voestalpine, Böhler, OMV, Andritz AG und in vielen anderen Betrieben

Bereits 200 Betriebsversammlungen in der ersten Woche.
Die Versammlungen gegen den 12-Stunden-Tag laufen auf Hochtouren. Bereits nach fünf Tagen zählt die PRO-GE in ihrem Organisationsbereich mehr als 200 Betriebsversammlungen: Mehr als zehntausend ArbeitnehmerInnen wurden direkt über die negativen Auswirkungen des geplanten 12-Stunden-Tages informiert und haben als Konsequenz daraus Resolutionen dagegen beschlossen.
 
"Es wird nicht bei diesen 200 bleiben. Denn die aktuellen Versuche der Regierung, den Gesetzesentwurf zu retten sind nur Augenauswischerei. Das Ganze ist und bleibt ein Ausbeutergesetz: Keine Mitbestimmungsrechte mehr für die Betriebsräte und Beschäftigten. Die Überstundenzuschläge werden gekürzt und die Arbeitszeit wird nicht flexibler, sondern schlicht verlängert", sagte Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der PRO-GE, vor 600 TeilnehmerInnen bei der am 28. Juni durchgeführten Betriebsversammlung im BMW-Werk in Steyr (Oberösterreich).
 
Die von den BetriebsrätInnen einberufenen Versammlungen finden in allen Bundesländern und Branchen statt: Von der Nahrungsmittel- und Textilbranche über die Elektro-, Papier- und Chemische Industrie bis zur Metallindustrie. So wurden zum Beispiel zuletzt Betriebsversammlungen in Wien bei Siemens, Manner und Opel oder bei Stiegl in Salzburg abgehalten. Anfang nächster Woche werden Betriebsversammlungen an den Standorten der voestalpine, bei Böhler, der OMV, der Andritz AG und in vielen anderen Betrieben durchgeführt.

 

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