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Salzburg Schokolade: Höchste Priorität für alle Arbeitsplätze

PRO-GE Salzburg: Nur ein Neustart mit allen Beschäftigten ist ein guter Neustart

„Wir begrüßen grundsätzlich, dass mit dem eventuellen neuen Eigentümer Heidi Chocolat AG die Produktion in Grödig fortgeführt werden kann, erwarten uns aber, dass der Erhalt der Arbeitsplätze bei der Übernahme ganz oben auf der Prioritätenliste stehen wird", kommentiert Daniel Mühlberger, Salzburger Landessekretär der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE) die sich abzeichnende Übernahme der insolventen Salzburg Schokolade. In den rund 140 MitarbeiterInnen und 17 ZeitarbeiterInnen, die immer ausgezeichnete Arbeit geleistet haben, findet der künftige Eigentümer eine verlässliche Basis zum Aufbau eines soliden Unternehmens. „Wenn Heidi Chocolat für zukunftssichere Arbeitsplätze wie bei Niemetz sorgt, wird der neue Eigentümer in der PRO-GE Salzburg ein freundliches sozialpartnerschaftliches Gegenüber finden“, kündigt Mühlberger an.

Insolvenzentgeltfonds sichert ausständige Löhne

Die Löhne für November und das Weihnachtsgeld erhalten die Beschäftigten aus dem Insolvenzentgeltfonds. „Auch wenn in diesem Fall die Fortführung des Betriebes relativ schnell gesichert werden konnte und damit die Ausfälle in Grenzen blieben, zeigt das Beispiel einmal mehr, wie wichtig die Absicherung der Löhne aus dem Insolvenzentgeltfonds für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist", sagt Mühlberger und zeigt wenig Verständnis für die Ankündigung von Arbeitsminister Kocher, die Arbeitgeber-Beiträge zum Fonds zu halbieren. „Wenn angeblich ausreichend Rücklagen vorhanden sind, dann müssen diese den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zugutekommen und können nicht einfach vom Herrn Arbeitsminister als Weihnachtsgeschenk an die Unternehmer verteilt werden."

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